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Beteiligungen bringen schwarze Zahlen

Wirtschaftsbetriebe Beteiligungen bringen schwarze Zahlen

Die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bückeburg wollen 2017 einen Jahresgewinn von 15 000 Euro erzielen, geringfügig über dem geplanten Gewinn des Jahres 2016 und erheblich unter dem Ergebnis 2015. Damals wurde durch Sondereffekte bei Beteiligungen ein Jahresgewinn von 700 000 Euro erzielt

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Die Hafen Bückeburg-Berenbusch GmbH gehört mit zu den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Bückeburg und wird 2017 nicht zu einem positiven Ergebnis mit beitragen.

Quelle: Archiv

Bückeburg. Dieser wurde auf das Wirtschaftsjahr 2016 übertragen. Dem Wirtschaftsplan hat sowohl der zuständige Ausschuss als auch der Rat der Stadt Bückeburg einstimmig zugestimmt.

In dem Eigenbetrieb hat die Stadt Bückeburg ihre Beteiligungen an der Bäder GmbH und der Hafen Bückeburg-Berenbusch GmbH, in der die Beteiligung an der WWE GmbH & Co KG übertragen wurde, sowie die drei Gastronomieobjekte Ratskeller, Hofapotheke und Eveser Krug gebündelt. Bis Ende 2014 firmierte der Wirtschaftsbetrieb als „Ratskellerbetriebe“. Die Rechtsform des Eigenbetriebes wurde gewählt, damit das Betriebsvermögen der Gastronomieliegenschaften und das Halten von Beteiligungen von dem allgemeinen Vermögen der Stadt rechtlich und organisatorisch getrennt ist.

Im Erfolgsplan 2017 stehen Erträgen von knapp 440 000 Euro Aufwendungen von 425 000 Euro gegenüber, aus deren Saldo sich der Jahresgewinn von 15400 Euro ergibt. Im Vermögensplan stehen Einnahmen von 183 000 Euro Ausgaben von 129000 Euro gegenüber. Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird mit 400 000 Euro festgesetzt. Eine Neuaufnahme von Darlehen ist nicht vorgesehen.

124 000 Euro Materialaufwand

Die Umsatzerlöse von rund 85 000 Euro speisen sich aus den Pachteinnahmen der drei Gastronomiebetriebe. Der Materialaufwand wird mit 124 000 Euro beziffert und wird überwiegend in Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Rathaussaal gesteckt, wo neue Klappstühle auf der Empore, Malerarbeiten und Renovierungen an der Holzverkleidung zu machen sind. Im Eveser Krug werden neue Fenster eingebaut. Die Abschreibungen belaufen sich auf 183 000 Euro, größtenteils wird dort bereits die im Jahr 2016 erfolgte Fahrstuhlerneuerung abgeschrieben.

Beim Betriebsergebnis sollen 350 000 Euro als Erträge aus den Beteiligungen verbucht werden. Die Erträge werden planmäßig von der Bückeburger Bäder GmbH ausgeschüttet. Laut dem Wirtschaftsplan ist 2017 nicht mit Beteiligungserträgen aus der Hafen Bückeburg-Berenbusch GmbH zu rechnen.

Klimagerät für 1500 Euro

Im Vermögensplan sind im Jahr 2017 Investitionen in Höhe von 16 000 Euro vorgesehen. Dafür wird eine neue Heizung im Gaststättenbereich des Eveser Kruges für 13 000 Euro eingebaut. Für den Rathaussaal ist die Anschaffung eines Klimageräts für 1500 Euro für den Raum vorgesehen, in dem der Konzertflügel untergestellt ist, wenn er auf der Bühne nicht gebraucht wird. „Wird der überhaupt gebraucht?“, wollte Ratsherr Hermann Kempf (CDU) bei der Diskussion im zuständigen Ausschuss wissen. „Wird er, mindestens ein- bis zweimal im Monat “, wies Ratsfrau Johanna Woydt (SPD), im Hauptberuf Geschäftsführerin des Kulturvereins Bückeburg, darauf hin, dass es sich bei dem Konzertflügel um einen heute kaum noch zu bekommenden B-Flügel handelt: „Ein wesentlicher Qualitätsbestandteil des Rathaussaales.“ rc

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