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Bethel: Misstöne bei Mitarbeiterfeier

Bückeburg / Verabschiedung Bethel: Misstöne bei Mitarbeiterfeier

Im Krankenhaus Bethel sind die Verdienste zahlreicher langjähriger Mitarbeiter gewürdigt und vier Unternehmenszugehörige in den Ruhestand verabschiedet worden.

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Ralph Freiherr von Follensius (hintere Reihe, v.l.), Eckehard von Kleist und Claus Eppmann gratulieren Anne-Lore Dreier (vorne, v.l.), Roswitha Wilke, Dr. Axel Rinne, Frauke Abraham und Margret Schütte.

Quelle: bus

Bückeburg. Während der Feierstunde legten Ralph Freiherr von Follensius und Claus Eppmann seitens der Geschäftsführung dar, dass mit Blick auf die Errichtung des Gesamtklinikums Schaumburger Land mit Verringerungen des Personalbestandes zu rechnen ist. „Wir versuchen aber, so viele Leute wie möglich nach Vehlen mitzunehmen“, betonte Follensius.

 Mehr könne im Augenblick nicht gesagt werden, da gegenwärtig noch an den Planungen für den Neubau – sowohl baulich als auch personell – gearbeitet werde. „Wir werden aber sehr weit vor Bezug des Hauses wissen, wie die Strukturen der Zukunft aussehen werden, welche Mitarbeiter wir auf jeden Fall benötigen und welche wir weiterqualifizieren müssen, damit wir sie weiterhin benötigen“, führte Follensius aus. Und für diejenigen, die eventuell nicht mitgehen könnten, würden rechtzeitig Lösungen gefunden.

 Im Zusammenhang mit diesen Äußerungen, mit denen Follensius auf die Frage „Werden alle Bethelaner in Vehlen gebraucht?“ geantwortet hatte, wurde der Geschäftsführung mangelnde Nähe zur Basis vorgeworfen. „Ich würde mir wünschen, dass sie einmal auf den Stationen bei Früh- und Spätdiensten mitarbeiten“, lautete eine Wortmeldung. „Man hat das Gefühl, dass man oben nicht verstanden wird“, eine andere. „Alle sind sprachlos und traurig; das, was Bethel einmal ausgemacht hat, ist weg“, eine vom Applaus etlicher Anwesender begleitete weitere. Der Patient stehe nicht mehr im Mittelpunkt, hieß es.

 Angesichts der Misstöne drohte die Feierstunde an diesem Punkt ein wenig aus dem organisatorischen Ruder zu laufen. Gesprächsmoderatorin Sibylle Kramer beendete die Debatte. Eppmann sicherte unterdessen eine Fortsetzung der Erörterungen zu. „Wir kommen nachher an ihre Tische und diskutieren mal unsere und ihre Wahrnehmung von der Basis. Da werden wir ganz wenig Divergenz erkennen.“

 Dass die Veranstaltung dennoch ein halbwegs versöhnliches Ende nahm, war auch einem Auftritt des Kinderchores der Schaumburger Märchensänger zu verdanken. Die unter der Regie von Jessica Blume agierenden jungen Künstler begeisterten auf der ganzen Linie.

 Gewürdigt wurden die Verdienste von Jennifer Grüning, Sugie Dzang, Lela Magradze und Nicole Schubert (jeweils zehn Jahre Unternehmenszugehörigkeit); Merve Frenzel, Annette Brandt, Friederike Jacob, Anja Bigalke, Anja Benkenstein, Elke Jaschke und Ulrich Kipper (jeweils 20 Jahre); Anne-Lore Dreier, Margret Schütte, Roswitha Wilke und Dr. Axel Rinne (jeweils 25 Jahre) sowie Frauke Abraham (25 Jahre Diakonie). In den Ruhestand verabschiedet wurden Petra Göllner, Marita Konrad, Brunhilde Plaszynski und Ingeborg Ulbrich.

 Beim Überreichen der Anerkennungsgeschenke stand Eckehard von Kleist Follensius und Eppmann zur Seite. Der Vorsitzende des Diakonischen Werkes überreichte den „25-Jährigen“ und den angehenden Ruheständlern das Kronenkreuz der Diakonie. „Im Fall der Ruheständler, die noch keine 25 Jahre erreicht haben, gehen wir davon aus, dass sie der Diakonie weiterhin verbunden bleiben“, erläuterte Kleist. bus

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