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Betriebsrat ausgebootet

Fränkische Bückeburg Betriebsrat ausgebootet

Bei den Verhandlungen um den Interessenausgleich im Fall der von den Fränkischen Rohrwerken geplanten Schließung des Standortes Bückeburg ist der Gesamtbetriebsrat am Konzernstandort in Königsberg zuständig und nicht der Betriebsrat vor Ort. Das hat das Arbeitsgericht Hameln entschieden.

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Quelle: pr.

Bückeburg. Seitens der IG Metall Schaumburg-Nienburg wird aller Voraussicht nach Beschwerde beim Landesarbeitsgericht eingelegt, wie die designierte 1. Bevollmächtige Sabrina Wirth gegenüber dieser Zeitung mitteilte.

35 Arbeitsplätze sind von der Verlagerung von Produktion und Logistik an andere Standorte der Fränkischen Rohrwerke betroffen (wir berichteten). Ob die Schließung auch angesichts der Entscheidung des Arbeitsgerichts noch verhindert werden kann, ist nach Meinung der IG Metall sehr fraglich.

„Wir sind enttäuscht“, bekannte Wirth. Sie habe großes Verständnis dafür, wenn Betriebsrat und Geschäftsleitung gut zusammenarbeiten, „aber wenn das zu eng ist, dann hört unser Verständnis auf“, ließ sie durchklingen, dass vom Betriebsrat vor Ort „mehr Widerstand zu erwarten ist“ als vom Gesamtbetriebsrat. Das Heft des Handels liege leider nicht mehr in Bückeburg.

Einen Tag nach der Entscheidung des Arbeitsgerichts sei bereits zu einer ersten Verhandlungsrunde eingeladen worden. Der offizielle Gesamtbetriebsrats-Betreuer der Gewerkschaft sei kurz vor Beginn der Verhandlung ausgeladen worden: „Als er schon vor dem Tor stand. Sie versuchten wohl, schnell fertig zu werden“, vermutete Wirth.
Aller Voraussicht nach werden die Sozialplanverhandlungen aber vom Betriebsrat in Bückeburg geführt, wie Wirth weiter erklärte. Aber auch zu diesem Thema treffen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber wohl noch vor dem Arbeitsgericht. Die Gewerkschaft will erreichen, dass ihnen eine eigene Rechtsvertretung zugeordnet wird. rc

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