Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Bezaubernde musikalische Reise

Bezaubernde musikalische Reise

Ein abwechslungsreiches Programm hat das Trio „Fischer, von Storch & Hartmann“ dem Publikum im sehr gut besuchten Hofcafé Peetzen 10 präsentiert.

Voriger Artikel
Sprachverwirrung als Chance
Nächster Artikel
Folkers liest „Ein Grab auf Sylt“

Christoph von Storch (von rechts), Ernst-Udo Hartmann und Christine Fischer überzeugen das Publikum im Hofcafé Peetzen 10.

Quelle: bus

Petzen. Die in der Besetzung Gesang, Gitarre und Kontrabass agierenden Interpreten überzeugten die Zuhörer mit einer Melange aus Jazz, Chanson, Pop, Blues und Latin, die Raum sowohl für Evergreens und Broadway-Melodien als auch Lieder mit frechen deutschen Texten ließ.

 Während die exzellenten Instrumentalisten Christoph von Storch (Akustikgitarre) und Ernst-Udo Hartmann (Kontrabass) auf ausschweifende Selbstdarstellungen verzichteten, genoss Sängerin Christine Fischer das ihr zur Verfügung gestellte Rampenlicht umso mehr. Mal ungestüm und kräftig, mal zurückhaltend und zärtlich oder spitzbübisch und mit dem Schalk im Nacken nahm sie das Auditorium mit auf eine bezaubernde musikalische Reise, die bisweilen auch ein wenig skurrile Geschichten zu bieten wusste.

 Wie etwa in dem Stück „To keep my Love alive“, das von einer Frau erzählt, die ihre Liebhaber reihenweise um die Ecke bringt. I married many men, a ton of them / because I was untrue to none of them / and yet I bumped off every one of them / to keep my love alive. Oder bei Trude Herrs „Morgens bin ich immer so müde“: Wenn der Wecker morgens rasselt / und der Tag nimmt seinen Lauf / ist die Stimmung mir vermasselt / denn ich steh‘ so ungern auf.

 Da passten auch Hanne Wieders „Enthüllungen einer Striptease-Tänzerin“ und deren „Neandertaler“ gut ins Programm: Männer gibt es heute wieder reichlich / und wir werden nach wie vor begehrt / aber leider sind ’se furchtbar weichlich / keiner ist’n Kerl wie sich’s gehört. Womit auch schon der Zugabenteil erreicht war. Der zudem eine herzergreifende Interpretation des Herman Hupfeld Klassikers „As Time goes By“ erlebte: You must remember this / a kiss is still a kiss / a sigh is just a sigh / the fundamental things apply / as time goes by. bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr