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BfB/WIR/FDP gegen Auflagen für Heizstrahler

CO2-Ausstoße redutzieren BfB/WIR/FDP gegen Auflagen für Heizstrahler

„Wir sollten keine Auflagen machen. Damit macht man die Innenstadt kaputt.“ Das hat Raimund Leonhard, Chef der Gruppe von Bürgern für Bückeburg, Wir für Bückeburg und FDP, im Hinblick auf das Ansinnen der CDU gesagt, den Gebrauch von Heizstrahlern zu untersagen und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

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Diese beiden Damen haben es sich am Silvesterabend am Heizstrahler einer Bückeburger Lokalität gemütlich gemacht.

Quelle: jp

Bückeburg. Die Gastwirtschaften hätten schon genug zu kämpfen, sagt Leonhard. Solche kleinen Heizungen würden mittlerweile zur Kneipenkultur gehören. Bei dem verwendeten Gas handele es sich um Naturgas, das „in geringen und vernachlässigbaren Mengen“ verbrannt werde. Die Auswirkungen auf das Klima seien als gering zu bewerten. Nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für Weihnachtszauber und andere Veranstaltungen seien Heizstrahler unverzichtbar.

 Heizstrahler oder auch Wärmepilze pumpen außer der Wärme bis zu 3,5 Kilogramm Kohlendioxid CO2 je Stunde in die Luft, haben Experten berechnet. Bei einem 36-Stunden-Betrieb in der Woche kommen jährlich vier Tonnen je Strahler zusammen, haben die Umweltschützer von Greenpeace kalkuliert. So viel, wie ein Einfamilienhaus an CO2 produziert. Der Heizpilz ist also ein „Giftpilz“, sagen die Greenpeace-Experten. In Berlin etwa haben die Grünen ausgerechnet, dass die rund 5000 Heizpilze der Stadt 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen.

200 Tonnen CO2 pro Jahr

Wie viele Heizpilze in Bückeburg im Einsatz sind, ist nicht bekannt und kann nur geschätzt werden. Wenn man das Rechenbeispiel der Berliner Grünen auf einen Heizstrahler herunterbricht, würde je Heizstrahler vier Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen. Das würde bei angenommen bis zu 50 Heizstrahlern in gastronomischen Betrieben in Bückeburg immerhin 200 Tonnen CO2 pro Jahr bedeuten.

 Unser erster Bericht hat auf Facebook zu einigen Reaktionen geführt. Beispiel: „Was wird denn erst im Sommer mit der Holzkohle beim Grillen? Wie viele dieser Strahler gibt es in der Stadt und wie viele Holzkohle-Grills? Da mag ja auf uns noch so einiges zukommen – Filter einbauen und so weiter.“ Ein anderer sagt: „Ich glaube, es gibt wichtigere Dinge als diese Heizstrahler.“ Und ein Dritter frotzelt: „Atmen verbraucht wertvollen Sauerstoff. Schluss damit …“  rc

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