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Bis 2017 bleibt der Heidornweg auf

Bau- und Umweltausschuss Bis 2017 bleibt der Heidornweg auf

Der Heidornweg wird nicht gesperrt, sondern erst dann, wenn sich der Koppelweg und die weiteren Verbindungswege in der Bückeburger Niederung in einem benutzbaren und befahrbaren Zustand befinden.

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Quelle: pr.

Bückeburg. Der Zeitrahmen: bis 2017. Am Gesamtkonzept zur Führung und Information der Besucherströme rund um das Naturschutzgebiet wird nicht gerüttelt. Diesen einstimmigen Beschluss hat der Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend gefasst. Einem Antrag des Ortsrates Evesen wurde damit nur teilweise gefolgt.

Über dem Beamer prangte ein Foto an der Wand des Sitzungssaals: Darauf hatten Protestler ein Transparent mit dem Schriftzug „Wir wollen unseren geliebten Heidornweg wiederhaben“ an ein Absperrgitter gebunden. Unter dem Bild saß Ausschusschef Bernd Insinger (SPD) und stöhnte, dass er vor drei Jahren drei Kreuze gemacht habe, als nach 15 Jahren Diskussion endlich das Gesamtkonzept zur Niederung einstimmig gefasst worden sei.

Und er stellte klar, dass der Ortsrat Evesen keinen rollstuhlgerechten Ausbau des Koppelwegs gefordert hatte. Insinger formulierte den Kompromiss, dass an der generellen Beschlusslage zum Gesamtkonzept nichts geändert, aber die Sperrung des Heidornweges so lange aufgeschoben werde, bis die Ersatzwege in einen benutzbaren Zustand versetzt worden seien. Rollstuhlgerecht ausgebaut wird der Koppelweg nicht. Es gehe um die Umsetzung der Herrichtung der Wege, die nicht so erfolgt ist, wie es sein sollte. Das soll bis spätestens 2017 erfolgen.

Evesens Bbürgermeister Horst Schwarze (SPD) bezeichnete in der turbulenten Diskussion – gleichzeitig meldeten sich zehn Ratsherren zu Wort – als „Teufelsding“: „Wenn es zwei bis drei Tage geregnet hat, ist der Weg nicht benutzbar. Wenn dann noch zwei Güllefahrzeuge darüber fahren, geht gar nichts mehr.“ Der Ortsrat wolle nur, dass alles in Ordnung ist, und das brauche seine Zeit. „Der Ausbau ist in 100 Jahren nicht zu machen“, orakelte Scheies Bürgermeister Friedrich Meyer: Gräben rechts und links, alles nass. So ein Weg ist nicht zum Stehen zu bringen.“ Er wisse nicht, was man machen könne.

Die Verwaltung schon. Sie weist in ihrer Beschlussvorlage darauf hin, dass sowohl der Koppelweg als auch die Verbindungswege intensiv unterhalten werden müssten. Durch die Verdichtung würden die Wege härter und benutzerfreundlicher. Schlaglöcher würden verfüllt und verdichtet, Schottersteine abgesammelt, verfahren oder in die Schlaglöcher eingebaut. Insgesamt soll ein Weg mit gut befahrbarer Oberfläche und zwei Fahrspuren von je 50 bis 60 Zentimeter Breite entstehen. rc

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