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Blitzmarathon in Bückeburg

Fahranfänger ist 50 Stundenkilometer zu schnell Blitzmarathon in Bückeburg

Bückeburgs Autofahrer haben sich auf den europaweiten Blitzermarathon eingestellt. Nur wenige gingen der Polizei ins Netz: Den Ersten musste die Polizei Bückeburg erst gegen 11.20 Uhr auf der Ulmenallee aus dem Verkehr winken. Ein Fahranfänger treibt es am Nachmittag dann aber doch auf die Spitze.

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Polizeioberkommissar Marco Husemann nimmt mit der Laserpistole die Autofahrer auf der Ulmenallee ins Visier. Die meisten haben sich auf den Blitzermarathon eingestellt, erst um 11.20 Uhr wird die erste Tempoüberschreitung gemessen. 

Quelle: rc

Bückeburg/Obernkirchen.  Mit knapp 50 Stundenkilometer war ein schwarzer Mini als Erster durch den Strahl der Laserpistole gerauscht. 30 sind dort erlaubt.

 Die Polizeioberkommissare Marco Husemann und Mathias Vogt hatten sich in einem Zivilwagen im Bereich der Grundschule Am Harrl positioniert, maßen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge, die die Ulmenallee hinunterfuhren. Vorschriftsmäßig wie selten sei das Tempo eingehalten worden, teilten die Ordnungshüter mit. Später wechselten die Beamten hinüber zur Grundschule an der Petzer Straße, wo die Verkehrsteilnehmer die vorgeschriebene Geschwindigkeit noch exakter eingehalten hätten.

 Am Ende des Tages zogen die Polizei Bilanz: An der Grundschule Am Harrl waren drei Fahrer zu schnell, alle drei aber noch im Verwarngeldbereich. An der Petzer Straße gab es keine Geschwindigkeitsüberschreitungen. Am Nachmittag wurde dann noch kurzfristig am Unfallschwerpunkt B65 im Bereich Obernkirchen-Gelldorf geblitzt. Und dort ging es zur Sache. Zehn Fahrer waren so schnell, dass ihnen Punkte in Flensburg drohen, drei sogar ein Führerscheinentzug. Den Vogel schoss ein Fahranfänger ab, der sich noch in der Probezeit befindet: Mit 100 rauschte er durch Gelldorf, dort, wo nur 50 Stundenkilometer erlaubt sind: Punkte, Führerscheinentzug und Nachschulung.

 Durch das Ankündigen der Messstellen will die Polizei die Akzeptanz ihres Handelns steigern und für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen sowie dem Vorwurf einer einnahmeorientierten Geschwindigkeitsüberwachung entgegentreten, hatte die Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg im Vorfeld dargelegt. rc

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