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Blüten wie Taschentücher

Spezielle Gewächse verzaubern Bückeburg Blüten wie Taschentücher

Im Garten von Manfred Frese an der Friedrich-Drinkuth-Straße 3 in Bergdorf steht derzeit ein Laubbaum in voller Blüte, den man – mindestens bezogen auf das Schaumburger Land – sicherlich als botanische Rarität bezeichnen kann: ein sogenannter „Taschentuchbaum“.

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„Er macht mir sehr große Freude“, sagt Manfred Frese über seinen Taschentuchbaum in seinem Garten in Bergdorf.

Quelle: wk

Bückeburg. Gut sechs Meter in der Höhe misst der vom Habitus her einer Linde ähnelnde Baum, der über und über mit weißen Blüten behangen ist. Die an Taschentücher erinnernden, bis zu 15 Zentimeter langen Blütenblätter sind es auch, denen die aus China stammende Baumart ihren Namen verdankt, erklärt Frese.

 Im Jahr 1999 hatte er den Baum gemeinsam mit seiner (inzwischen verstorbenen) Ehefrau in einer bayrischen Baumschule gekauft. Seine Nichte, die in dem Betrieb arbeitet, hatte ihnen den „Taschentuchbaum“ damals als Blickfang für den nach dem Hausbau noch neu anzulegenden Garten empfohlen. Rund 3,5 Meter maß das Gewächs zu der Zeit, das die beiden Eheleute mitsamt zahlreichen anderen in jener Baumschule gekauften Gehölzen respektive Pflanzen mittels Anhänger nach Hause transportierten. Doch nachdem der im Herbst regelmäßig die Blätter abwerfende Taschentuchbaum seinen Platz im Garten gefunden hatte, sollte es noch einige Jahre dauern, bis er das erste Mal erblühte: „Fünf Jahre lang war zunächst nur Grün“, erzählt Frese. Ein Taschentuchbaum (lateinisch: Davidia involucrata) blühe nämlich frühestens im Alter von zehn Jahren. Doch seit rund zwölf Jahren zeige sein Taschentuchbaum verlässlich jedes Frühjahr für ungefähr drei Wochen die charakteristische Blütenpracht. Und da er im Laufe der Zeit immer weiter gewachsen sei, sei dessen Anblick „von Mal zu Mal schöner“. wk

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