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Bückeburg Stadt Brand in Seniorenresidenz Herminenhof
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Brand in Seniorenresidenz Herminenhof
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15:18 09.08.2018
Zwei Senioren erlitten Rauchgasvergiftungen. Mit einem Großaufgebot waren die Rettungskräfte an der Seniorenresidenz Herminenhof am Mittwochabend im Einsatz. Quelle: rc
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Bückeburg

Bei einem Brand in dem Seniorenheim Herminenhof an der Birkenallee sind am Mittwochabend zwei Senioren leicht verletzt worden. Sie erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten von Notarzt und Rettungssanitätern versorgt werden. Anschließend konnten sie in die Einrichtung zurückkehren.

Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen. Brandstiftung oder aber ein technischer Defekt könnten derzeit nicht ausgeschlossen werden, so Pressesprecher Matthias Auer. Der Raum wird als Wäschelager genutzt.

Feuer rasch unter Kontrolle

Angesichts des möglichen Massenanfalls von Verletzten oder aber einer nicht auszuschließenden Räumung des Gebäudes – das Haus hat 120 Plätze – waren die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Feuerwehr hatte die Lage aber rasch unter Kontrolle.

Ausgelöst worden war die Alarmierung durch die Brandmeldeanlage um 21.49 Uhr. Bei Eintreffen von Rettungsdienst und Feuerwehr erfuhren die ersten Kräfte von einem Mitarbeiter des Objektes, dass es im 2. Obergeschoss brennt. Auf der Straße war nach Angaben der Feuerwehr deutlicher Brandgeruch wahrzunehmen.

Das Alarmstichwort wurde vom Einsatzleitdienst erhöht und Vollalarm für die Ortsfeuerwehr ausgelöst. Im 2. Obergeschoss fanden die vorrückenden Trupps der Feuerwehr den Brandherd in einem Abstellraum, der durch den Angriffstrupp des Löschgruppenfahrzeugs 16/12 schnell gelöscht werden konnte.

Einige Bewohner können zurückkehren

Durch die Rauchschutztüren, die in dem Gebäude verbaut sind, konnte die Verrauchung auf den Gebäudeteil beschränkt werden, sodass eine größere Evakuierung vermieden werden konnte. Durch die Besatzung der Drehleiter wurde eine Anleiterbereitschaft hergestellt, die jedoch nicht gebraucht wurde.

Mithilfe des Elektro-Lüfters wurde der Bereich von Rauch befreit, sodass die Bewohner in einem Teil des Geschosses wieder zurückkehren konnten. Mit eier Wärmebildkamera sowie einem Multiwarn-Messgerät wurde der Raum auf eventuelle Brandnester kontrolliert.

Der Rettungsdienst baute in Zusammenarbeit mit der Örtlichen Einsatzleitung des Landkreises Schaumburg eine Verletzten-Sammelstelle auf. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Einsatz durch die 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beendet werden.

Von Raimund Cremers

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