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Brandt begeistert vom Bürgerschießen

Bückeburg Brandt begeistert vom Bürgerschießen

Einen Frack und einen schwarzen Anzug hat der Stadtmajor durchgeschwitzt, dazu acht weiße Hemden. Noch am Sonntagabend hat er einige Rotts besucht, am Montagmorgen ein paar Stunden freigenommen, um sich von fünf Tagen Bürgerschießen etwas zu erholen. Aber es hat sich gelohnt. „Das Bürgerschießen 2015 war ein sehr gelungenes Fest mit einer tollen Resonanz“, zog Martin Brandt Bilanz.

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Bückeburg. Die konzeptionellen Veränderungen, die Einbeziehung des Marktplatzes und das offene Zelt seien sehr positiv aufgenommen worden. Und: „Mit unseren Angeboten für Jung und Alt haben wir es geschafft, Menschen zusammenzubringen und Bürger zu erreichen, die sonst nicht unbedingt beim Bürgerschießen dabei sein.“ Sein Fazit: „2017 werden wir es wieder so machen.“

Noch immer ins Schwärmen gerät der Stadtmajor, wenn er an die Eröffnung des Festes am Mittwochabend denkt. „Die Musik, das offene Zelt und die vielen Besucher – die Letzten gingen um 1 Uhr – haben uns durch die Tage getragen.“ Noch am Sonntagabend hätten in den von ihm besuchten Rotts gute Laune und gelöste Stimmung geherrscht, große Zufriedenheit überall. „Kritische, ernst zunehmende Stimmen habe ich nicht gehört“, so Brandt.

Der Donnerstag sei durch den Dauerregen am Abend nicht so gelaufen wie erhofft. Dagegen sei die Resonanz auf Zapfenstreich, Kinderfest, Seniorennachmittag und dann auf das Konzert von René Noçon – der Markt war voll – am Sonnabend gut bis sehr gut gewesen. Auch bei den diversen Rottfrühstücken sei die Teilnehmerzahl bemerkenswert gewesen. Er schätzt, dass mindestens 800 Menschen am Sonntagmorgen für das Bürgerbataillon auf den Beinen waren. „Und knapp 500 Marschierer beim sonntägliche Festumzug – 60 mehr als vor zwei Jahren – sind eine Hausnummer, die sich sehen lassen kann.“ Mit der Öffnung des Festes für breitere Bevölkerungsschichten und der Wahrung der Tradition sei ein Spagat gelungen.

Dass die Veränderungen positiv aufgenommen werden, zeige sich auch an den Sponsoren: 50 Prozent mehr als 2013. Die Sponsorenunterstützung sei auch nötig, erinnerte Brandt daran, dass das Aufstellen eines Zeltes auf dem Marktplatz nicht gerade eine günstige Angelegenheit ist. Seinen Dank richtete er auch an alle, die bei der Organisation des Bürgerschießens dabei waren: außer den Mitgliedern des Bataillons auch Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Bundeswehr sowie die Kirche: „Wir sind dankbar, dass sie sich alle einbringen.“

Trotz des Erfolgs des neuen Konzepts: Ein paar Überlegungen gibt es bereits, was noch optimiert werden kann. Denkbar wäre, aus dem etwas schwachen Donnerstag einen Familientag zu machen: mit Grünschmuck am Vormittag sowie Kinderfest und Bürgerkaffee am Nachmittag, der dann abends in einem Konzert auf dem Markt enden könnte. Am Freitag könnte sich das Bataillon dann mehr auf das Schießen konzentrieren. rc

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