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Broterwerb mit vielen Fragen

Vortrag im Bückeburger Museum Broterwerb mit vielen Fragen

Dass der Beruf des Kammerjägers einen Broterwerb darstellt, um den sich viele Fragen ranken, hat die erste diesjährige Veranstaltung der Reihe „Nachgefragt“ unter Beweis gestellt.

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Ralf Schmidt

Quelle: bus

Bückeburg. Gast der seit sechs Jahren in Zusammenarbeit von Museum, Kulturverein und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik angebotenen Zusammenkunft war diesmal Ralf Schmidt, der in Hameln einen Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung führt.

 Eingedenk der weithin bekannten Legende vom Hamelner Rattenfänger war es nicht verwunderlich, dass der Experte alsbald auf Rattus norvegicus, die gemeine Wanderratte, zu sprechen kam. Das Tier sei in früher Zeit aus Indien eingewandert, führte Schmidt aus.

 „Ratten sind selten zu sehen, aber nahezu überall vorhanden“, so Schmidt. Über die Kanalisation oder den Kompost entsorgte Essenreste zählen zu ihren wichtigsten Nahrungsgrundlagen. Aus der Kanalisation können die Überträger gefährlicher Krankheiten über die Abflussleitungen aufsteigen und in Etagenwohnungen eindringen.

 „Dauerhaft erfolgreiche Rattenbekämpfung“, erläuterte Schmidt, „ist mehr als nur das Auslegen von Ködern.“ Erst die Verbindung von Befallsursachenermittlung und der systematische Einsatz moderner Köder verspreche Aussicht auf Erfolg. Bei der Rattenbekämpfung kommen heute meist Köder zum Einsatz, die die Blutgerinnung verhindern. Damit wird der sogenannten Köderscheu vorgebeugt.

 Kammerjäger kümmern sich unter anderem um allgemeine Schädlings- und Insektenbekämpfung, humane Vogelabwehr, Desinfektion, Lebensmittelhygiene sowie Holz- und Bautenschutz. In den Museumsdialogen tauchten beispielsweise Motten, Holzwürmer, Schaben, Kakerlaken, Ameisen, Flöhe, Wanzen, Silberfische, Marder, Waschbären, Schnecken, Hummeln und Hornissen auf.

 „Nur wer wirklich weiß, wie es zum Auftreten der Schädlinge gekommen ist, kann sie wirksam und dauerhaft bekämpfen“, erklärte der Referent. Bei deren Beseitigung setzten er und seine Mitarbeiter so weit wie möglich auf natürliche und biologische Mittel und Verfahren. bus

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