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„Bückeburg, Ihr seid der Hammer“

Open-Air-Party „Bückeburg, Ihr seid der Hammer“

Bückeburg, ein einziges Safari- und Party-Mekka: Mit einer rauschenden Open-Air-Party hat die Innenstadt nach dem Sieg bei der Stadtwette die NDR-Sommertour weitergefeiert.

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Die Smashing Piccadillys nehmen Fahrt auf – Bückeburg jubelt zu Tausenden.

Quelle: jp

Tausende begeisterter Zuschauer sangen und tanzten bis Mitternacht zur Musik der drei Bands auf der Bühne, nachdem 676 Bückeburger in passendem Outfit der Fernsehserie „Daktari“ die Stadtwette für die Ex-Residenz entschieden hatten.

 Bis weit über das Schlosstor hinaus standen die Fans dicht an dicht. „Bückeburg, Ihr seid der Hammer, Ihr braucht definitiv eine größere Innenstadt!“, brachte es „Smashing Picadillys“-Leadsänger Holgi P. auf den Punkt. Dieser hatte mit seiner Band den Open-Air-Reigen nach der Stadtwette eröffnet. Die Oldie-Spezialisten aus Wilhelmshaven ließen es mit einer Vielzahl an Klassikern, angefangen von Jerry Lee Lewis’ „Great balls of fire“ bis zu Chubby Checkers „Let’s twist again“ krachen und brachten das Publikum im Handumdrehen zum Toben. Im Gegensatz zu anderen Terminen kam ihnen in Bückeburg die Rolle des „Openers“ zu: „Dadurch können wir anschließend mit Euch mitfeiern“, freute sich Holgi P.

 Er hatte allerdings im weiteren Verlauf des Open-Airs noch einen Auftritt zu bestreiten: Zusammen mit Nadine Korinth von der Tourist-Information intonierte er den von Nadine eigens für die Stadtwette geschriebenen Song „Der Löwe Clarence von Daktari“. Einen ebenso sportliches wie optisch attraktives Intermezzo entboten die Tänzerinnen des SC Melle, an deren Spitze Sängerin Diana Babalola aus Hannover „Enjoy your Rhythm“, den Titelsong des Turnfestes Göttingen, zu Gehör brachte.

 „Hallo, Heimat!“, begrüßte anschließend Sascha Pierro das Publikum. Für den 43-jährigen gebürtigen Bad Oeynhausener war der Auftritt mit seiner Band „Marquess“ ein Heimspiel erster Güte: nicht nur, dass der Latino-Pop-Spezialist vor seiner Musikkarriere eine Berufsausbildung in der Ex-Residenz absolvierte. Zahllosen Fans dürfte er auch noch als Leadsänger der Mindener Band „Steam“ in Erinnerung sein, mit der er jahrelang am Himmelfahrtstag die „Vati-Party“ in Rusbend beehrte. Ein Feuerwerk an Hits, angefangen von „Arriba“ bis zu „Vayamos Companeros“ ließen „Marquess“ während ihres 90-minütigen Auftritts abbrennen, um damit den gesamten Marktplatz in einen einzigen nicht enden wollenden Hüftschwung zu versetzen. Die witzigste und hübscheste Mitsingnummer lieferten die Headliner der Sommertour mit der Zugabe „Panama Canal“, einem Stück, das tatsächlich während einer Tournee von „Marquess“ durch die Schweiz spontan auf der Bühne entstand und das Leadsänger Pierro an diesem Abend ausdrücklich auf Wunsch seiner Mutter anstimmte.

 Einen dicken Koffer haben auch noch „Sweety Glitter & Sweethearts“ in Bückeburg stehen: Im August des Sommers 2001 hatten die Glam-Rock- und Bad-Taste-Paradiesvögel aus Braunschweig beim Bürgerschießen den Marktplatz bereits restlos zum Überkochen gebracht. „Welcome back!“ wollte man am liebsten „Sweety“-Frontmann Volker Petersen und seinen martialisch geschminkten und zottelmähnig frisierten Mannen zurufen, als sie mit Bryan Ferrys „Let’s stick together“ die letzte Runde des Open-Air-Reigens einläuteten, bei dem „Status Quos“ „Down down“ ebenso wenig fehlte wie Steppenwolfs „Born to be wild“, „Black Betty“ von „Ram Jam“ und „Easy Livin“ von „Uriah Heep“. jp

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