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"Bückeburger Jäger" kehren zurück

Wieder zu Hause "Bückeburger Jäger" kehren zurück

Nach fast 20 Jahren im „Exil“ ist das Blasorchester „Bückeburger Jäger“ in seine „alte Heimat“ zurückgekehrt. „Wir sind froh, zurück zu Hause zu sein“, sagte der Vorsitzende Dirk Hasse bei der Generalversammlung im Hubschraubermuseum.

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Dirk Hasse (Mitte) bleibt erster Vorsitzender.

Quelle: mig

Bückeburg. Einen Dank richtete Hasse an die Gemeinde Nienstädt und Bürgermeister Gerd Widdel. Dieser hat, laut Hasse, immer ein offenes Ohr für die Belange der Jäger gehabt.

 Es gibt Jahre, die würden in einer Chronik nur eine oder zwei Seiten einnehmen – mit anderen wiederum könnten ganze Kapitel gefüllt werden. So ein Jahr war das Jahr 2015 für das Blasorchester Bückeburger Jäger. Fast 20 Jahre waren die Musiker in Nienstädt „zu Hause“ gewesen, da bot sich die Gelegenheit zum Umzug in die „alte Heimat“, Bückeburg. Nicht, dass sich das Ensemble in Nienstädt nicht wohlgefühlt hätte. Im Gegenteil: Dort habe man viel Schönes erlebt, waren sich alle Bläser einig.

"Hier gehören wir hin"

 Hasse bedankte sich noch mal ausdrücklich bei der Gemeinde Nienstädt, insbesondere beim Bürgermeister Gerd Widdel, der sich immer für die Jäger eingesetzt und ein offenes Ohr für ihre Belange gehabt habe. Und doch ist da die besondere Bindung des 1949 gegründeten Stadtorchesters an die ehemalige Residenzstadt. Dort wurde das Ensemble als musikalische Formation der Heeresmusikschule im Bückeburger Jägerbataillon ins Leben gerufen, dort sind sie tief verwurzelt. „Hier gehören wir hin“, wie Hasse beim jüngsten Jahreskonzert versicherte.

 Bei der Hauptversammlung wies Hasse dann darauf hin, dass der Umzug in die Jägerkaserne Bückeburg viele Vorteile hat. Die Räume seien „größer und sehr schön“, die Miete absolut moderat und „auf dem Niveau des vorherigen Probenraumes“. Dazu kommt, dass der Raum in Nienstädt auf Dauer einfach zu klein geworden sei. Gerade in den vergangenen Jahren haben man einen „sehr guten Zulauf“ an Musikern gehabt, so Hasse. Das habe die Suche nach einem neuen Probenraum nötig gemacht.

Viel passiert

 Aber auch musikalisch sind die zurückliegenden zwölf Monate ereignisreich verlaufen. Da war zum einen das Konzert 2015, das die „Jäger“ gemeinsam mit dem Männergesangverein Liederkranz Enzen-Hobbensen bestritten haben. Und dann das Jahreskonzert 2016, das erst kürzlich stattgefunden hat. Beide seien „ein voller Erfolg“ gewesen, sagte Hasse. „Wir hatten jeweils ein ausverkauftes Haus.“

 Dazu kamen zahlreiche Zapfenstreiche: „Obernkirchen, Stadthagen und Bückeburg haben hintereinander ihre Schützenfeste veranstaltet – wir sind eben das Zapfenstreichorchester in der Region“, fasste Hasse zusammen. Ferner spielte das Orchester bei der musikalischen Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 400-jährigen Bestehens der Stadtkirche und beim Start des Bückeburger Bühnensommers.

 Die Vorstandswahlen brachten folgende Resultate: Hasse bleibt Vorsitzender. Weiter bestimmte die Versammlung Sandra Huder (stellvertretende Vorsitzende), Arne Koller (Geschäftsführer), Kerstin Wedemeier (Orchestersprecherin) und Volker Weiglein (Schriftführer) in den Vorstand.

 Ehrungen gab es ebenfalls. Für aktive Mitgliedschaft gab es für Sven Schnee (fünf Jahre) und „Ehrendirigent“ Heiko Deterding (30) eine Nadel. Zum „Bückeburger Jäger des Jahres“ ernannte der Vorstand Jan Bonorden, der „trotz seiner beruflichen Tätigkeit sehr oft bei Proben und Konzerten ist und auch seit dem Probenraumwechsel die Getränkeversorgung übernommen hat“.

mig

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