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Bückeburger Rat entscheidet über Spenden

Es wird weiter rotiert Bückeburger Rat entscheidet über Spenden

Der Rat der Stadt Bückeburg hat einen Vorratsbeschluss herbeigeführt, dass die Stadt Spenden in Höhe von insgesamt bis zu 30 000 Euro für die Aufstellung des stadteigenen Hubschraubers an der Einmündung der Steinberger Straße auf die B 83 annehmen darf.

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Quelle: pr.

Bückeburg. Der Rat stimmte einstimmig zu, bei drei Enthaltungen seitens Bündnis 90/Die Grünen und der FDP. „Wir haben noch keine konkrete Spende in Aussicht, wollen uns aber auf die Suche begeben“, sagte Bürgermeister Reiner Brombach in der Sitzung am Donnerstagabend. Potenzielle Spendengeber hätten aber auch ihm gegenüber signalisiert, dass sie vor einer festen Spendenzusage die grundsätzliche Annahmebereitschaft der Stadt sichergestellt sehen wollen.

Spendengeber werden akquiriert

Aktuell würden diverse Spendengeber seitens des Ratsherrn Raimund Leonhard (Bürger für Bückeburger) akquiriert, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Dass Leonhard das Spendensammeln bis nach der Kommunalwahl im September eingestellt hat, weil er sich mit seinem Sammeln des Vorwurfs des Wahlkampfs erwehren musste, wurde in der Ratssitzung nicht weiter thematisiert. Mehrheitsgruppenchef Bernd Insinger wollte auf jeden Fall sichergestellt sehen, dass Bückeburg nicht mehr als die im Etat bereitgestellten 5000 Euro gibt, falls nicht genügend Spenden zusammenkommen.

"Müssen den Sack zumachen"

CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth widersprach und erinnerte daran, das Bückeburg gut von den Heeresfliegern lebe. „Wir machen uns unglaubwürdig, wie wir mit dem Geschenk umgehen.“ Unter großem Gelächter vonseiten der Mehrheit führte er an, dass die Stadt schließlich auch 30000 Euro für den Kauf einer Wiese in der Niederung übrig gehabt habe: „Wir müssen endlich den Sack zumachen.“ Daraufhin erinnerte Wolfhard Müller (SPD) die CDU daran, dass sie den Etat einstimmig mitgetragen hat: „Was soll jetzt die neue Diskussion?“

Brombach versuchte, diese Debatte dadurch zu unterbinden, dass er sagte, jede weitere Diskussion sei der Spendensuche abträglich. Zuvor hatte er auf entsprechende Nachfrage bestätigt, dass seitens des Schenkers auch ein anderer Platz für die Aufstellung des Hubschraubers in Betracht komme – in Berlin. rc

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