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Bückeburger verklagt die Stadt

Widerruf und Unterlassung Bückeburger verklagt die Stadt

Vor dem Verwaltungsgericht in Hannover wird ein Streit über die Bezeichnung von Kurt Freiherr von Plettenberg als Widerstandskämpfer verhandelt. Ein Bückeburger klagt gegen die Stadt auf Widerruf und Unterlassung dahingehender Behauptungen in der Öffentlichkeit.

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Quelle: pr.

Bückeburg/Hannover. Der Bürger bezweifelt, dass Kurt Freiherr von Plettenberg dem engeren oder weiteren Kreis des nationalsozialistischen Widerstandes zugerechnet werden könne, beziehungsweise bemängelt, dass diese Behauptung nicht zweifelsfrei nachgewiesen wurde.

In der Anklage heißt es: „Seine subjektive Betroffenheit bestehe darin, dass Mitglieder seiner Familie in Folge der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 aus politischen Gründen in Konzentrationslagern gedemütigt, gepeinigt, verhöhnt, geschlagen und so psychisch und körperlich dauerhaft verletzt worden seien. (...) Für diejenigen, die unter dem NS-Regime gelitten hätten, und für deren familiäres Umfeld sei es demütigend, zu erleben, wie Kurt Freiherr von Plettenberg ohne jeden hinreichenden Nachweis als Angehöriger des politischen Widerstandes und als Opfer der Verschwörung des 20. Juli 1944 dargestellt werde, obwohl er die historische Situation mit herbeigeführt habe.“

Die Stadt habe den Täter zum Opfer gemacht

Der Adel habe nämlich die Nationalsozialisten politisch und materiell bereits vor 1933 unterstützt und so die Machtergreifung mit möglich gemacht. Die Stadt habe den Täter zum Opfer gemacht. Der Kläger führt weiter aus, er habe im Staatsarchiv Dahlem Einsicht in Dokumente über Kurt Freiherr von Plettenberg genommen. Es fänden sich keine Hinweise auf seine Beteiligung am Staatsstreich vom 20. Juli 1944.

Die Stadt hält den Kläger wiederum nicht für klagebefugt, da er durch die öffentlichen Äußerungen nicht in seinen subjektiven Rechten verletzt werde. Verhandelt wird am morgigen Mittwoch ab 13.30 Uhr in Saal 2 des Verwaltungsgerichtes Hannover. vin

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