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Bückeburg Stadt Bürgerschießen: Bürgermeister eröffnet Wettbewerbe
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Bürgerschießen: Bürgermeister eröffnet Wettbewerbe
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00:22 31.08.2015
Die Bürgerschützen marschieren hinauf zum Schießstand Harrl. Quelle: bus
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Bückeburg

„Da marschiert es sich fast von selbst“, meinte Stadtmajor Martin Brandt zu den flotten Tönen der Schaumburg/Mindener Formation „Die Blaswerker“.

 Ziel der über Braustraße, Lange Straße, Obertorstraße, Ulmenallee und Herminenstraße anrückenden Kolonne war der Schießstand im Harrl, auf dem um 10 Uhr die Schießkonkurrenzen ihren Anfang nahmen. Zwischendurch hatte der Trupp an der Seniorenresidenz „Herminenhof“ eine Rastpause eingelegt und Bewohner und Mitarbeiter mit einem Ständchen erfreut.

 Im Mittelpunkt der Wettbewerbe steht die Suche des Nachfolgers von Michael Rechtien, der vor zwei Jahren das bessere Ende für sich hatte und seitdem die Schützenschar regiert. Dass Bürgermeister Reiner Brombach in dessen Fußstapfen tritt, erscheint nach einem kurzen Blick auf dessen erzielte Resultate eher unwahrscheinlich.

 Hinzu kommt, dass Brombach vor seinen Schussabgaben diesbezüglich in locker-legerer Art eine recht eindeutige Aussage fällte. „Angetreten zum Vorbeischießen“, hatte er das unter der Leitung von Oberfähnrich Georg Zwirkowski agierende Aufsichtspersonal wissen lassen. Bürgerschützenkönig kann jeder Bürger der Stadt werden, der ein Jahr amtlich in Bückeburg gemeldet ist und das 21. Lebensjahr vollendet hat. Er muss an einem Ausmarsch des Bürgerbataillons teilgenommen sowie das Festabzeichen erworben haben.

 Außer der Ermittlung des Bürgerkönigs, der als Zeichen seiner Königswürde stets mit einem Birkenkranz geschmückt wird, stehen im Harrl weitere Wettbewerbe auf dem Programm. Gesucht werden die Nachfolger von Luisa Lachowicz (Minchenrott, Kinderkönigin), Timo Kelichhaus (Maschrott, Kinderkönig) und Philipp von Daake (Minchenrott, Jugendkönig). Zudem ermitteln die Angehörigen der Bundeswehr ihren besten Schützen.

 Beim Schießen um den Bataillonspokal, den sich vor zwei Jahren das Hafenrott (97 Ringe) vor dem Achumer Rott (96) und dem Rott Röcke Hoch (94) sicherte, sind die besten Schützen der Kompanie-Unterabteilungen gefragt. Überdies werden der Damenpokal und die Preisscheibe (2013: jeweils Ursula Weiss, Minchenrott) sowie die Ehrenscheibe des Fürstenhauses (Henrik Wiechers, Maschrott) verliehen. Das Preisschießen hält etliche attraktive Gewinne parat.

 Bleibt anzumerken, dass sich die Schützen von Manfred Heitmann und dessen Team bestens betreut fühlten. Zur Mittagszeit gab’s deftig-leckere Verpflegung aus der Feldküche.bus

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