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Bunte Holzkreuze

„Besonderer“ Kindergottesdienst Bunte Holzkreuze

Mit dem Besuch eines Tischlers ist am vergangenen Sonntag die Reihe der „besonderen“ Kindergottesdienste der Bückeburger Stadtkirchengemeinde zu Ende gegangen.

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Bunte Holzkreuze gestalteten die Kinder in ihrem Gottesdienst.

Quelle: mig

Bückeburg (mig). Ziel der Veranstaltungen war es, den Kindern im Jubiläums-Jahr einen Blick hinter die Kulissen zu geben.

 Was haben die Mädchen und Jungen in den Kindergottesdiensten der Stadtkirchengemeinde in den vergangenen Monaten nicht alles gelernt: Sie haben Paramente gestickt, sich die Altarbehänge und die Steinmetzarbeiten in der Kirche ganz genau angeschaut, und im Museum waren sie auch. Am Sonntag stand schließlich das Thema „Holz“ auf dem Programm. Tischlermeister Sebastian Frenzel gab den Kindern viele Ratschläge. Unter seiner Aufsicht entstanden schließlich nach und nach bunte Holzkreuze. Zwei davon waren von Nele und Pia Sieltmann, denen die Bastelarbeit viel Spaß gemacht, wie sie sagen. Ein Kreuz hätten sie zum ersten Mal hergestellt, schwierig und langwierig sei vor allem das Glätten und Polieren.

 Ob sie wussten, dass Jesus ein Zimmermann war? Dumme Frage: Natürlich wissen sie das und noch viel mehr. Etwa, dass die Kanzel der Stadtkirche teilweise aus Holz ist, genauso wie das Dachgebälk. Das haben Pia, Nele und die anderen bei einem Kirchenbesuch gesehen. Und gehört, dass die Kanzel aus Lindenholz gemacht worden sei. Was die beiden mit dem Kreuz machen wollen? Klar, verschenken: „An die Mutter“, sagen die Schwestern im Chor. Ein schönes, buntes Geschenk.

 Zufrieden dürfte an diesem Tag aber nicht nur die Mutter von Pia und Nele gewesen sein, zufrieden waren auch Kathrin Blindow und Isabelle von Blumröder vom Kindergottesdiensteam. Die Resonanz auf die besonderen Veranstaltungen sei sehr gut gewesen: „Die Kinder hatten viel Spaß, und sie haben viel gelernt.“ Ziel sei es gewesen, dass die Kinder im Jubiläumsjahr ihre Kirche noch genauer kennenlernten. Dabei seien viele Praxiselemente verwendet worden – vom Sticken bis hin zum Tischlern. „Das ist sehr gut angenommen worden“, gibt von Blumröder zu verstehen.

 Damit ist die Reihe der besonderen Kindergottesdienste vorerst beendet. Man werde aber auch künftig spannende Angebote machen, hatte Pastor Rainer Diekmann schon bei der zweiten Veranstaltung versprochen.

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