Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
CDU spendiert Wir/BfB zweites „R“

Axel Wohlgemuth : „Wirr für Bückeburg“ CDU spendiert Wir/BfB zweites „R“

Die Bückeburger Christdemokraten begegnen der von der Ratsgruppe Wir/BfB angeregten Kulturabgabe für Übernachtungsgäste mit Unverständnis.

Voriger Artikel
Trickdiebe schlagen doppelt zu
Nächster Artikel
Schunkelnde Senioren

Cord Siekmeier

Quelle: pr.

Bückeburg. „Wenn ich lese, dass die Leonhard/Schöniger-Fraktion ernsthaft über deren Einführung nachdenkt und damit zum einen unsere Hoteliers, aber zum anderen auch die übernachtenden Geschäftsreisenden abschrecken will, dann kapiere ich das überhaupt nicht“, ließ Fraktionschef Axel Wohlgemuth im Rahmen des CDU-Grünkohlessens verlautbaren.

 Wohlgemuth, dessen Rede krankheitshalber von seinem Stellvertreter Cord Siekmeier vorgetragen wurde, unterstellte der Gruppe, Touristen mit dieser Abgabe aus der Stadt treiben zu wollen. Der Vorschlag sei wesentlich zu kurz gedacht. „Ich spendiere den Protagonisten von Wir/BfB hiermit ein zweites R“, gab der Fraktionsvorsitzende zu verstehen. Damit könnten sie „Wir für Bückeburg“ in ein „Wirr für Bückeburg“ verwandeln. „Total verwirrt die beiden“, las Siekmeier unter zustimmendem Lachen der rund 50 ins Gasthaus Fenkner gekommenen Kohlliebhaber vor.

 Wohlgemuth kritisierte zudem den von der Mehrheitsgruppe beschlossenen und durch die Stadt getätigten Grundstückskauf in der Bückeburger Niederung. Zwar habe sich die Niederung in den vergangenen Jahren zu einem herausragenden Naturschutzgebiet entwickelt und stelle einen wichtigen Baustein für den Tourismus sowie ein tolles Naherholungsgebiet dar. „Wenn aber unsere Stadtkasse leer ist, die Weiden knapp werden und unsere Landwirte langsam nicht mehr wissen, wo sie Grünfutter für ihre Tiere herbekommen sollen, muss auch einmal Schluss sein“, ließ der Autor wissen.

 Überdies beanstandete der Fraktionsvorsitzende, dass der entsprechende Zuschussantrag nicht in öffentlicher Sitzung, sondern vom nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss beschlossen wurde. „Wenn sich dann der Ratsherr Müller, der zufällig auch noch der zweite Vorsitzende des beantragenden Vereins ist, in öffentlicher Ratssitzung über eine öffentliche Diskussion mokiert, weil mit dem Zuschuss ja ein Grundstück gekauft werden soll, dann stinkt da etwas gewaltig.“

 Mit Blick auf die Gewerbesteuer warnte Wohlgemuth vor weiteren Anhebungen. „Mit einem Hebesatz von 390 Punkten liegen wir in Niedersachsen zwar immer noch im Mittelfeld, trotzdem ist dies nach meinem Ermessen für unsere Kommune die Grenze.“ Wer Arbeitsplätze vorhaltende und schaffende Betriebe, die darüber hinaus in Bückeburg investieren und ausbilden sollten, stärken wolle, dürfe diese nicht weiter belasten.

 Ferner nahm der Verfasser die Bückeburger Bündnisgrünen und deren Ankündigung, zurück zu ihren Wurzeln kehren zu wollen, aufs Korn. Die Ankündigung ziele schulpolitisch fraglos auf die Gesamtschule ab. Obwohl er kein Gegner der Gesamtschule sei, lehne er das aktuell von der rot-grünen Landesregierung auf den Weg gebrachte Schulgesetz ab, weil dieses die Gesamtschule als ersetzende Schulform erlaube. Wohlgemuth: „Auf Bückeburg übertragen heißt das: Adolfinum weg, Joschka-Fischer-Gesamtschule hin. Und da möchte ich meinen Wurzelfreunden gleich zurufen: Bei den Plastiktüten bin ich bei Euch, die können wir abschaffen. Aber Finger weg von unserem Gymnasium.“  bus

 

Gezielte Beleidigungen

Der heimische Europa-Abgeordnete Burkhard Balz ist mit der neuen griechischen Regierung hart ins Gericht gegangen. „Eine solche Regierung, die zum Teil mehrfach am Tag ihre Meinungen ändert, die gezielt mit Beleidigungen und Provokationen arbeitet, habe ich in der Europäischen Union noch nicht erlebt“, sagte Balz während des Grünkohlessens der CDU.
Er glaube, „dass man von griechischer Seite ganz bewusst versucht, die Europäische Union zu treffen und für Chaos zu sorgen, um Brüssel bestimmte Entscheidungen abpressen zu können.“

„Die Lage ist sicherlich sehr ernst“, betonte der Gastredner. Es bestehe Zeitdruck, weil Griechenland am Ende des Monats sehen müsse, wie es seine Schulden ausgleichen und seine Rechnungen und Löhne bezahlen könne. Fakt sei: Sollte das Hilfsprogramm auslaufen, ohne dass man ein Anschlussergebnis erzielt hat, könne niemand die weitere Entwicklung voraussagen. Denkbar sei sowohl eine staatliche Insolvenz, als auch das Ausscheiden des Landes aus dem Euro. bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg