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CDU will E-Autos über Parkgebühren fördern

Bückeburg CDU will E-Autos über Parkgebühren fördern

Die CDU-Fraktion des Rates der Stadt Bückeburg macht sich für die Förderung der Elektromobilität und eine Änderung der Parkgebührenordnung stark. Das geht aus einem Antrag hervor, den Fraktionsvorsitzender Axel Wohlgemuth per Brief an Bürgermeister Reiner Brombach geschickt hat.

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Axel Wohlgemuth

Bückeburg. In dem Schreiben geht es zum einen um eine Änderung der Parkgebührenordnung für Fahrzeuge, die entweder auf Hybrid- oder auf vollelektrischer Basis fahren. Ziel der Änderung ist, dass diese Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet kostenlos parken dürfen. Ermöglichen könnte dies eine Plakette, die jeweils kostenlos im Bürgerbüro oder über das Internet erlangt werden kann.

Zum anderen wird die Verwaltung beauftragt, nach geeigneten Parkplätzen im Stadtgebiet zu suchen und die Möglichkeit zu eruieren, dort – in Kooperation mit Energieversorgern und/oder ansässigen Firmen – je ein bis zwei Ladesäulen zu errichten.

Wohlgemuth begründet den Vorstoß mit den künftigen Mobilitätsveränderungen. Zudem soll ein Ansporn für die Nutzung elektrisch angetriebener Fahrzeugen geschaffen werden. „Es erscheint notwendig, weitere Investitionsanreize für die Anschaffung CO-armer Fahrzeuge zu erzeugen und diesen zum Marktdurchbruch zu verhelfen“, schreibt der Fraktionschef.

Da der Stadt nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stünden, um aktiv Förderung und Investitionen in erneuerbare Energien und Ressourcenschonung zu betreiben, solle der Bürger auf diesem Wege angeregt werden, den Erwerb von Elektro- oder Hybridfahrzeugen zu forcieren. Der kleine finanzielle Anreiz der wegfallenden Parkgebühr stelle zwar nur eine Geste dar, sei aber ein klares Zeichen der Privilegierung und solle daher durch die Errichtung einer geeigneten Infrastruktur zum Aufladen der Fahrzeuge und durch die Bereitstellung kostenloser Parkplätze untermauert werden.

Wohlgemuth: „Aus Sicht der CDU ist derzeit der größte Hinderungsgrund für den Erwerb und die Nutzung von E-Autos die fehlende Möglichkeit, die Fahrzeuge auch unterwegs aufzuladen. Mit der Errichtung der Säulen erreicht die Stadt außer einem sauberen Image und der Vorreiterrolle in Niedersachsen auch einen Einklang mit dem zukünftigen Elektromobilitätsgesetz, das sich zur deutschlandweiten Umsetzung bereits in Planung befindet.“ Überdies würde die Innenstadt nicht nur von Feinstaub und Lärm entlastet, sondern indirekt auch wirtschaftlich gestärkt, da Anfahrten aus dem größeren Umkreis mit dem E-Auto ermöglicht werden. bus

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