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Bückeburg Stadt „Café International“ erfreut sich großen Zuspruchs
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt „Café International“ erfreut sich großen Zuspruchs
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00:25 22.08.2015
Beim „Café International“, in der Bildmitte Stephan Hartmann (links) und Max Barnebitz, herrscht großer Andrang. Quelle: bus
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Bückeburg (bus)

 Das jeweils in der Zeit von 15 bis 17 Uhr geöffnete „Café International“ ist ein Angebot, das sich grundsätzlich an alle Bückeburgerinnen und Bückburger wendet. „Jeder bringt etwas zu essen mit und teilt es mit den anderen Besuchern“, erklärte Hartmann das Prinzip. „Unser besonderer Blick liegt allerdings auf Menschen mit Migrationshintergrund und auf Asylbewerbern.“ Der Treffpunkt biete vielfältige Informations- und Kontaktmöglichkeiten.

 Hartmanns Einschätzungen gemäß leben derzeit in der Ex-Residenz mehr als 100 Flüchtlinge. „Tendenz steigend“, wie der Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt im Gespräch mit dieser Zeitung darlegte.

 Wegen der großen Zahl der Kinder denke die Initiative bereits über einen weiteren Umzug nach. „Wir diskutieren derzeit, vor dem Winter einen Wechsel in die Jugendfreizeitstätte an der Jetenburger Straße vorzunehmen“, führte der Diplomsozialarbeiter aus. Dort könnten den Mädchen und Jungen spezielle Spielangebote unterbreitet werden.

 Während der aktuellen Zusammenkunft kümmerten sich acht Ehrenamtliche um die Betreuung der Gäste. Im Kreis der Betreuer engagierte sich auch Max Barnebitz. Der Student bezeichnete die Flüchtlingssituation in Bückeburg im Vergleich zu den an seinem Studienort Passau herrschenden Verhältnissen als relativ entspannt. „In Passau werden rund 100 Flüchtlinge pro Tag gezählt.“

Freies WLAN ist in vielen Teilen der Welt mittlerweile so selbstverständlich wie der öffentliche Nahverkehr. Auch in Deutschland springen immer mehr Einrichtungen (und sogar ganze Kommunen wie jüngst die Stadt Münster) auf den Zug auf, ihren Besuchern und Einwohnern kosten- und drahtlosen Internetzugriff zu gewähren. Auch in den Bückeburger Bädern könnte es bald so weit sein. Wie Reiner Wilharm, Geschäftsführer der Bäder GmbH auf Anfrage mitteilte, hat man das Thema derzeit „auf dem Schirm“.

21.08.2015

 „Freude hat es uns bis zuletzt bereitet, aber der Abschied hatte sich seit längerer Zeit abgezeichnet“, lässt Hermann Fenkner wissen. Der weithin beliebte Gastronom hat den Zapfhahn abgedreht und die Türen des von ihm geführten Gasthauses an der Bückeburger Wallstraße geschlossen.

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Aus Sonnenblumen lässt sich gutes Speiseöl herstellen und aus den Kernen dazu eine fettreiche Vogelnahrung. Vor 39 Jahren haben etliche Bürger der Bückeburger Nordstadt noch einen weiteren Grund gefunden, warum man dieser Pflanze besondere Aufmerksamkeit schenken soll: Sie wollten einen Sonnenkönig küren, genauer gesagt: einen Sonnenblumenkönig.

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