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Chefarzt verblüfft – benötige acht Millionen

Bückeburg / Krankenhaus Bethel Chefarzt verblüfft – benötige acht Millionen

Für gleich 18 Mitarbeiter ist die Adventsfeier des Krankenhauses Bethel mit einer besonderen Auszeichnung verbunden gewesen. Chefarzt Stefan Bartsch, Ekkehard von Kleist (Vorsitzender des Diakonischen Werks der Schaumburg-Lippischen Landeskirche) und Pflegedirektorin Susanne Sorban nutzten den festlichen Rahmen der Feier, um das Engagement zahlreicher Jubilare zu würdigen sowie zwei Fachkräfte in den Ruhestand zu verabschieden.

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Jede Menge Blumen und etliche Anerkennungsgeschenke wechseln während der Jubilarauszeichnung im Krankenhaus Bethel die Besitzer.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Bartsch verblüffte die Festgesellschaft mit einigen – angesichts der gegenwärtigen Diskussionen um den Neubau eines Gesamtklinikums – zunächst etwas merkwürdig anmutenden Sätzen. „Die nächste Zukunft ist unsicher und dunkel. Nur die allernächste Zeit bleibt zu übersehen, soweit sie Aufgaben stellt.“ Das einfachste Mittel, um allen Schwierigkeiten zu begegnen, wäre ein Neubau, der an anderer Stelle die Raumnot beseitigen würde. Ein derartiger Plan hätte etwas für sich, führte der Festredner aus, doch wären die Kosten für so einen Bau nicht tragbar. „Er würde immerhin sieben bis acht Millionen erfordern.“

Erst als Bartsch das Publikum über die Währungseinheit und den Ursprung der Gedankengänge aufklärte, erschloss sich den Zuhörern, dass die Summe in D-Mark kalkuliert war und die Formulierungen aus einer Chronik stammen, die 1960 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Krankenhauses verfasst worden war. Trotz der damals beklagten Finanznot sei es gelungen, mehr als 50 weitere Jahre erfolgreich zu bestehen, rief der Chefarzt in Erinnerung. Was durchaus als Ermutigung für die Zukunft genommen werden könne.

Bei den Auszeichnungen erhielten die in den Ruhestand verabschiedeten Dragica Summa und Monika Schubert den meisten Applaus. Summa begann ihre Tätigkeit im Krankenhaus Bethel am 20. Mai 1974. Sie wurde überwiegend im hauswirtschaftlichen Bereich eingesetzt. Sie hat ihren Dienst nach mehr als 36 Jahren am 31. Januar 2011 beendet. Schubert absolvierte zunächst vom 15. September 1970 bis zum 31. März 1973 ihre Ausbildung zur Krankenschwester an der Krankenpflegeschule im Krankenhaus Bethel. Nach dem Examen wurde sie im Pflegedienst auf verschiedenen Stationen eingesetzt. Sie beendete ihren Dienst nach mehr 41 Jahren am 30. November 2011.

Auf jeweils 25 Jahre Betriebszugehörigkeit können Ursula Reimann-Zell, Anke Battermann, Elke Jonaitis und Sabine Stahlhut zurückblicken. Schwester Ursula wurde am l. Mai 1986 als Unterrichtsschwester eingestellt. Am l. November 1988 erfolgte ihre Berufung zur Hygienepflegefachkraft in die Hygiene-Kommission. Diese Tätigkeiten übte sie bis zu ihrer Berentung am 30. September 2011 aus. Seit dem 1. Oktober wird sie als Hygienebeauftragte weiterbeschäftigt. Schwester Anke war vom 15. Juli 1985 bis zum 15. Juli 1986 Auszubildende in der Schule für Krankenpflegehelferinnen am Krankenhaus Bethel. Nach dem Examen wurde sie in den Pflegedienst übernommen, wo sie bis heute tätig ist. Schwester Elke ist seit dem 21. Juli 1986 als Nachtwache im Pflegedienst beschäftigt. Schwester Sabine trat ihren Dienst am 1. Dezember 1986 an, seitdem ist sie im Pflegedienst auf Station 4 eingesetzt.

Für jeweils 20-jähriges Engagement gewürdigt wurden Frauke Abraham, Bettina Backhaus, Antje Breß, Brigitte Preyer, Waltraud Quandt, Christina Stade-Preul und Ingeborg Ulbrich. Iris Bürger, Ilka Peek, Slawomira Schiller, Birgit Selig und Michael Stoevesandt sind seit jeweils zehn Jahren dabei.

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