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Christel Wieding scheidet aus Leitungsteam aus

Amnesty-International Christel Wieding scheidet aus Leitungsteam aus

Die Amnesty-International-Gruppe Schaumburg 1019 hat ihren Jahresbericht für 2017 vorgelegt. Danach hat sie insgesamt 16 Veranstaltungen organisiert, initiiert oder an ihnen teilgenommen. Die Arbeit der Schaumburger Gruppe mit diversen Schaumburger Schulen konnte weiter intensiviert werden.

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Fünfmal ist die Amnesty-International Gruppe 2017 mit Aktionen in Erscheinung getreten.

Quelle: pr

Bückeburg. Beim Briefemarathon für Schulen wurden im Dezember 2016 über 1100 Stück zu zwölf Fällen von Menschenrechtsverletzungen verschickt. Über das Jahr 2017 verteilt war die Gruppe mit elf Aktionen an elf Schulen in Stadthagen, Helpsen, Bad Nenndorf, Rodenberg dabei, allein neun im Rahmen des Briefemarathons. Dazu kamen zwei Veranstaltungen zum Thema „Todesstrafe“ am Ratsgymnasium Stadthagen und zum Thema „Amnesty International“ (AI) an der Oberschule Am Schlosspark in Stadthagen. An sogenannten „Urgent Actions“ beteiligten sich 13 Schülerinnen und Schüler.

Gegen Todesstrafe und Diskriminierung

Fünfmal war die hiesige Amnesty-Gruppe mit Aktionen unterwegs, fast alle in Bückeburg. Im März waren die Aktivisten beim Internationalen Weltgebetstag in der Stadtkirche vertreten, informierten und verfassten eine Petition gegen die Todesstrafe an den Senat der Republik Philippinen. Am „Internationalen Tag der Beseitigung von Rassendiskriminierung“ Ende März war AI mit einem Stand in der Bückeburger Fußgängerzone vertreten. Im Mai nahm die Gruppe an der Auftaktveranstaltung der Schaumburg-Lippischen Landeskirche „Schaumburg liest“ teil, im Dezember war man mit einem Stand beim Adventsbasar des Gymnasiums Adolfinum vertreten. Den Abschluss bildete schließlich der „Internationale Tag der Menschenrechte“, bei dem die Gruppe mit einem Stand in der Fußgängerzone vertreten war, Info-Material verteilte und zur Beteiligung am weltweiten Briefemarathon aufrief.

Briefe nach China geschickt

Wie alljährlich schrieben Gruppenmitglieder und die Unterstützer der Gruppe Briefe zu Eilaktionen, vor allem nach China. Yang Tongyan, um den sich die Schaumburger intensiv gekümmert hatten, wurde im August sehr krank aus der Haft entlassen und verstarb Anfang November.

Im Leitungsteam der AI-Gruppe hat es eine Veränderung gegeben. Christel Wieding, die viele Jahre in der Führungsriege aktiv war, hat aus Altersgründen ihr Amt niedergelegt. Das Team um Renate Schneider und Egbert Schulz wird jetzt von Hans-Dieter Lichtner verstärkt. rc

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