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Bückeburg Stadt Cybermobbing unter Schülern
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00:17 17.03.2016
James Randall als Jakob: Cool und doch hochexplosiv. Quelle: pr.
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Bückeburg

Nun gibt es den Fall von Cybermobbing als Jugendroman und als Bühnenstück. Autor Jan Braren orientiert sich bei der Bühnenfassung stark am Drehbuch. Man darf also am heutigen Dienstag, wenn der Kurs „Darstellendes Spiel 21“ (Jahrgang 12) den Stoff auf die Bühne bringt, mit viel Dynamik und harten Schnitten rechnen, auch wenn der Handlungsraum mit Schule und Familie eng umrissen ist.

 James Randall wird als Jakob zu sehen sein, also in der Rolle jenes Jungen, der durch eine intime Filmaufnahme auf einer Speicherkarte in die Fänge seiner wortgewandten „Freunde“ gerät (Christian Christov, Lewin Wanzek, Hans-Helmut Ellenbeck, Dennis Fender). Jakobs Verhältnis zu Hannah (Lina Reichel), einer jüngeren Mitschülerin, wird durch Geheimnisse belastet. Besondere Explosivität bekommt die Handlung durch schwere Spannungen zwischen Jakobs Eltern (Nele Lochthofen, Till Behrmann).

 Insgesamt sind 13 Schülerinnen und Schüler an der Aufführung beteiligt. Ein Chat schafft neue Handlungsdimensionen. Die Akteure werden unterstützt von der Technik-AG. Jahrgangsleiter Martin Rüther wird zum Finale als Streicher neben Nele Lochthofen am Klavier eine ganz starke Saite zeigen.

 Die Aufführung unter der Regie von Kursleiter Volkmar Heuer-Strathmann beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. In der Pause gibt es Kleinigkeiten zur Stärkung. Spenden kommen der Jahrgangskasse der Abiturienten zugute. Durch die Anlage der Bühne stehen im Forum nicht so viele Plätze wie sonst zur Verfügung. Das Ensemble hat sich nach eingehender Debatte aus Gründen der Achtsamkeit dafür entschieden, eine Empfehlung auszusprechen: „Erst ab Klasse 7.“ r

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