Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Bückeburg Stadt „Da bin ich wieder“
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt „Da bin ich wieder“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 01.04.2016
Stadtmajor Martin Brandt (Mitte) entbindet Wilfried Giesecke (links) und führt Peter Kohlmann in sein Amt als Chef der 1. Kompanie ein. Quelle: mig
Anzeige
Bückeburg

Sechs Jahre hat Giesecke das Amt des Chefs der 1. Kompanie bekleidet – seit einem Jahr war bekannt, dass er es im Frühjahr niederlegen will. Aus „gesundheitlichen Gründen“, wie er sagt. Ansonsten hätte er gerne weitergemacht. Das war ihm bei seiner Abschiedsrede auf „Sümenings Tenne“ anzumerken. Giesecke dankte seinen Stellvertretern und seinen Rotts: „Es beeindruckt mich, dass so viele von euch meiner Einladung gefolgt sind“, sagte Giesecke.

20 Jahre war der scheidende Kompaniechef in unterschiedlichen Positionen tätig, so als Kassenführer im Fasanenrott (von 1980 bis 2011), als Vize-Chef der 1. Kompanie (ab 1996) und als Schriftführer im Förderverein (ab 2005). In seiner Abschiedsrede sprach der frühere Fluglehrer von einer „vertrauensvollen Zusammenarbeit“ – er habe „gelebte Kameradschaft“ erfahren. Einen besonderen Dank richtete Giesecke an seine Frau. Diese habe ihm „immer den Rücken freigehalten“, sagte er.

36 Jahre in Ämtern

Viel Lob hielt Stadtmajor Martin Brandt für den scheidenden Kompaniechef bereit. Brandt schilderte den Werdegang Gieseckes und betonte: „Wir müssen dir für die ganze Arbeit, die Du hier geleistet hast, danke sagen.“ Giesecke sei 1978 nach Bückeburg gekommen und schon 1980 ins Bürgerbataillon eingetreten. „Das zeigt, was für eine integrative Kraft das Bürgerbataillon auf Neubürger hatte und hat.“ Giesecke sei dann bis zum stellvertretenden Kompaniechef aufgestiegen – sein Chef damals: Peter Kohlmann. „Du hast Dir großen Respekt bei den Mitgliedern erworben, du hast eine tolle Art mit Menschen umzugehen. Du bist genau und verlässlich, man kann mit dir aber auch eine Menge Spaß haben.“ Und, Bezug nehmend auf sein langes Engagement im Bürgerbataillon: „Du warst 36 Jahre in Ämtern und sechs Jahre hier Kompaniechef – du bist für alle, die hier in Verantwortung standen, Vorbild.“ Giesecke sei ein wichtiger „Teil unserer Gemeinschaft“, der sich seit seinem Eintritt ins Bataillon höchst engagiert gezeigt habe.

Die Wahl des neuen Kompaniechefs war dann nur noch Formsache. Alle Hände reckten sich in die Luft – Kohlmann bekam ein einstimmiges Votum. Kohlmann sei jetzt der „höchstdekorierte Chef in der Geschichte der Kompanie“, bemerkte Giesecke in seiner Abschiedsrede. Und in Richtung seines Vorgängers und Nachfolgers: „Ich weiß, dass dir die Kompanie sehr am Herzen liegt, hier waren und hier sind wir zu Hause.“

Gekämpft, Mitgefeiert, Organisiert

In seiner ersten Amtshandlung wandte sich Kohlmann dann direkt an die fünf Rotts. „Hier bin ich wieder“, meinte er unter dem Applaus der Anwesenden. Und er versprach: „Mit ganzem Herzen für die Kompanie bereitzustehen.“ Den Abschied Gieseckes kommentierte Kohlmann so: „Du hast dir Zeit genommen, gekämpft, mitgefeiert, organisiert, geleitet und immer ein offenes Ohr gehabt.“ Kohlmann zeigte sich überzeugt, dass der Name Wilfried Giesecke „auf immer und ewig“ eng mit dem der 1. Kompanie verbunden sein werde. mig

Der Ortsverband Bückeburg im Sozialverband VdK Deutschland versucht einen Neuanfang. Die Teilnehmer der in die Begegnungsstätte Herderstraße einberufenen Hauptversammlung wählten Angelika Helbert zur neuen Vorsitzenden, stellvertretender Chef wurde Rainer Luer.

31.03.2016
Bückeburg Stadt 2400 Fans feiern bei Kronenwerken - Osterrocknacht: Deftig, hart und satt

Deftig-harte Musik, sechs Bands und ein schönes, großes Feuer: Herz, was willst du mehr? Die 14. Osterrocknacht der Musikerinitiative „United Noise“ war einmal mehr das Event des Jahres. Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Fans – insgesamt mehr als 2400, wie Oliver Werner später bilanzierte.

31.03.2016
Bückeburg Stadt Ökumene-Bischof Manzke predigt Rom - Ein Fest gegen Angst

Ostern ist aus Sicht des evangelischen Ökumene-Bischofs Karl-Hinrich Manzke aus Bückeburg ein Fest gegen Angst und Trägheit.

31.03.2016
Anzeige