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„Da geht einem das Herz auf“

Lange Nacht der Kultur „Da geht einem das Herz auf“

„Wenn man das sieht, geht einem das Herz auf!“, hat Albert Brüggemann mehreren hundert Besuchern auf dem Bückeburger Marktplatz zugerufen, die sich am Freitagabend zur Eröffnung der Langen Nacht der Kultur eingefunden hatten. Geboten wurde Kleinkunst und Chorgesang, Kabarett, informative Vorträge und mehr.

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Einen Ausflug in die Welt von Klezmer, Gypsy und Polka gibt es im Museum. Der Gruppe „Die Margaritkes und Martin“ ist ihre Vorliebe für mitreißende Melodien der Sinti anzuhören. Helga Freude, Charlotte Klauss, Ursula Köllmann und Martin Frommholz verstehen es, gleichermaßen froh wie nachdenklich zu stimmen.

Quelle: BUS

BÜCKEBURG. Der Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses und Hauptorganisator des Events meinte damit nicht nur die jungen Eleven der Ballettschule Voges, die für Entzücken sorgten. Er wollte seine Aussage auch als Kompliment an all die vielen hundert Mitwirkenden und an tausende Zuschauer verstanden wissen. Denn ohne sie wäre auch die Lange Nacht nicht zu dem geworden, was sie inzwischen ist: das wohl bedeutendste Kulturereignis der Region. Brüggemann wies ausdrücklich darauf hin, dass die Veranstaltung den städtischen Etat fast nicht belaste – den Sponsoren und den vielen Ehrenamtlichen sei Dank.

Geschäfte verwandeln sich in Kulturstätten

Kleinkunst und Chorgesang, Kabarett, unterhaltsame und informative Vorträge, Tiefsinn und höherer Blödsinn, Country-, Jazz- und Weltmusik – selbst die fleißigsten Besucher hatten keine Chance, das gesamte Programm zu genießen. Und uns fehlt hier der Platz, um auf alle Höhepunkte einzugehen, daher nur ein paar Impressionen der Auftaktveranstaltungen. Viele Geschäfte verwandelten sich an diesem Abend in Kulturstätten. Das Märchen von „Schneewittchen“ hatte sich ein Theaterensemble des 11. Jahrgangs des Gymnasiums Adolfium vorgenommen: Im Schild-Center, das erstmals dabei war, zeigten sie ihre Version des Grimm‘schen Stoffes unter dem Titel „Bianca und die sieben Zwerge“.

Doch auch die klassischen Spielstätten wie die Säale im Schloss und im Rathaus sowie die Kirchen waren sehr gut besucht. In der Stadtkirche eröffnete der Gospelchor „Rhythm of Life“ den Auftrittsreigen, in der Schlosskapelle überzeugte der Schütte-Chor. Weltmusik boten unter anderem „LöwenTerz“ bei Apollo Optik sowie „Die Margeritkes und Martin“ im Museum. Tierisch ging es an der Parkpalette zu: „bener1“ inszenierte ein tolles Katze-Maus-Graffiti. kk, wk, bus, jp

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