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Da hält es niemanden auf den Bänken

Oktoberfest Da hält es niemanden auf den Bänken

Am Anfang hat man gedacht, jetzt müsse doch jemand ein großes Bierfass ins Festzelt rollen, einen Zapfhahn hineinschlagen und ausrufen: „O’zapft is!“ Aber nichts dergleichen geschah. Okay, dann dürfte es sich dabei wohl eher um ein Münchener Ritual handeln.

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Tolle Stimmung beim Oktoberfest: Natürlich nur im Dirnd.

Quelle: sig

Bad Eilsen. Aber nach einem Besuch des Bad Eilser Oktoberfestes konnte man sich zumindest annähernd vorstellen, wie das „Fest der Feste“ in der blau-weißen Weißwurst-Metropole wieder abgehen wird.

Immerhin stand auf der Bühne eine „Bayern-Mafia“, die ihr Handwerk verstand. Und das hieß: Die Band beherrschte es meisterhaft, die Zuhörer in Gang zu bringen, sie immer wieder von den Bänken zu holen und keinerlei Langeweile aufkommen zu lassen. Die fünf Würzburger Musikanten einschließlich Sängerin legten sich mächtig ins Zeug, um die wohl überwiegend nördlich des Weißwurst-Äquators aufgewachsenen Gäste aus der Reserve zu locken. Und das gelang.

Schon nach der ersten Stunde zog eine recht lebhaft hin und her schwingende Polonaise erstaunlich schnell durch das Zelt, der sich immer mehr froh gestimmte Teilnehmer anschlossen. Wenn die Flashlight-Strahlen den Bandwurm trafen, dann erkannte man, dass doch viele Frauen und Mädels Dirndl angelegt hatten, und auch ihre Partner hatten ihre Krachledernen aus dem Schrank geholt.

Bühnenerfahrung in Südkorea

Die Band war aber keineswegs nur auf bayerische Musi festgelegt, wie sie bei Touristen in den Alpenländern so gefragt ist. Sie beherrschte auch Evergreens, Popmusik und selbst die aktuellsten Radio-Hits. Mit diesem breiten Repertoire haben die Musiker unter anderem auch schon in Südkorea die Zuhörer begeistern können.

Deshalb war es auch in Bad Eilsen kein Wunder, dass die Gäste nicht in vornehmer Zurückhaltung verharrten, sondern immer wieder eine flotte Sohle aufs Parkett legten. Pardon: in diesem Fall besser auf die Bohlen.

Erstaunlich, wie sich die als zurückhaltend geltenden Nordlichter bei der richtigen Musik in Schwung bringen lassen. Natürlich trug das speziell für solche Anlässe gebraute Festbier aus Ostwestfalen dazu bei. Zur leiblichen Stärkung gab es im Festzelt an der Bahnhofstraße diverse Wurstsorten, darunter die obligatorischen Weißwürste mit süßem Senf. Nicht fehlen durften zudem die Salzbrezeln. sig

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