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Das Ende von Adolfinien

„Schule als Staat“ Das Ende von Adolfinien

Mit einem Festakt ist die Projektwoche „Schule als Staat“ zu Ende gegangen. Die Flagge von „Adolfinien“ wurde eingeholt, noch einmal ertönte die Hymne, dann sagte Schulleiter Michael Pavel: „Am Montag wird aufgeräumt.“ Zu Beginn der Feier hatte Landesbischof Karl-Hinrich Manzke das Engagement der Schülerschaft gewürdigt.

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„Voice of Adolfinien“: Michelle Walaschek.

Quelle: vhs

BÜCKEBURG. Demokratie falle nicht vom Himmel, sie müsse erlernt und gestaltet werden. Dafür sei die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, eine wichtige Voraussetzung. „Adolfinien“ sei ein lobenswertes Beispiel. Als Gäste konnten außer einzelnen Lokalpolitikern aus Bückeburg auch MdB Maik Beermann (CDU) und MdL Karsten Becker (SPD) begrüßt werden. Auf einem Rundgang mit „Kanzler“ Maximilian Röbke hatten sie sich einen Eindruck von einzelnen Betrieben und Behörden verschaffen können. Im Rahmen der Feier wurde Adrian Bode als „Adonis 2017“ ausgezeichnet. Das Publikum hatte mit lautstarkem Applaus die Leistung des Schülers gewürdigt. Michelle Walaschek hatte sich beim Songkontest „Voice of Adolfinien“ durchgesetzt.

Regierungschef zieht positive Bilanz

Als Regierungschef zog Maximilian Röbke eine durchweg positive Bilanz der Woche. Dem schloss sich auch der Schulleiter an. Beide dankten den Hauptakteuren Björn Riemer, Dagmar Günther und Steffen Behlau. Am Rande der Veranstaltung waren aber vereinzelt auch Stimmen zu hören, die Kritik äußerten. So hieß es etwa, dass besonders fleißige Arbeitnehmer aus Zeitgründen gar nicht in den Genuss der Warenvielfalt gekommen seien. Weiterhin sei die Arbeit im Bereich der Warenversorgung erheblich umfangreicher gewesen als erwartet.

Günther betont in diesem Zusammenhang, dass eine Projektwoche wie „Schule als Staat“ systematisch ausgewertet werden müsse. Sie selbst war auch gelegentlich hinzugezogen worden, wenn es in Betrieben Konflikte gegeben hatte, deren Lösung die jungen Mitarbeiter ebenso überforderte wie die jungen Leiter. Stets wurde das Gespräch gesucht, damit sich nicht einfach ältere Schüler oder eine größere Gruppe durchsetzt. Gleich zwei Zeitungen nahmen sich solcher und anderer Themen an. So schrieben sie auch von einer Kontroverse um die Verwendung von Spenden. In einem Leserbrief an „ColorAdo“ heißt es: „Die 20 Euro, die für das Parlament gespendet wurden, hätte man anstatt für Süßigkeiten auch für ein Zeitungsabo ausgeben können.“ vhs

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