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Das Grünholkommando leistet ganze Arbeit

Bückeburg / Bürgerschießen Das Grünholkommando leistet ganze Arbeit

Seit Donnerstag (25. August) ist überall deutlich zu sehen, dass das Bürgerschießen gefeiert wird. Bereits um 8.30 Uhr machten sich 40 tatendurstige Männer an der Schlossremise auf den Weg, um frisches Pflanzengrün aus dem Forst Wendthagen herbeizuschaffen. Am Ende ihres mehrstündigen Einsatzes schmückten rund 800 junge Birken Bückeburgs Innenstadt.

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Das Grünholkommando lädt im Forst Wendthagen rund 800 junge Birken auf die Fahrzeuge des städtischen Bauhofes. © bus

Bückeburg (bus). Die Fahrt führte die unter der fachkundigen Leitung von Fähnrich Herbert Janecke agierende Truppe in diesem Jahr bis kurz vor Obernwöhren. Am Forsthaus Halt nahm Karl-Heinz Knigge die Bataillonsmitglieder in Empfang. Der Forstwirtschaftsmeister und dessen Mitarbeiter hatten die Birken in den Vortagen fachmännisch ausgesucht, geschlagen und unweit eines Waldweges gelagert.

Knigge und Willi Henrich, der das Grünhohlkommando bis zum zurückliegenden Bürgerschießen befehligte, betonten, dass es sich bei den Bäumen keineswegs um minderwertiges Material sondern um „forstbegleitendes Holz“ handelt.

Das allerdings interessiert die freiwilligen Helfer nicht sonderlich. Diese sahen vielmehr ihre Schaffenskräfte einer bedrohlichen Situation ausgesetzt. Da der zur Beförderung der Männer eingesetzte Omnibus in dem unwegsamen Waldgelände Schaden zu nehmen drohte, stand ihnen ein zwei Kilometer langer Fußmarsch bevor. „Dann sind wir platt, bevor die Arbeit angefangen hat“, war eine kritische Stimme aus der ansonsten bestens gelaunten Gesellschaft zu vernehmen. Das Problem wurde schließlich auf praktische Art und Weise gelöst: Forstmeister Knigge nahm einen Teil der Grünholer auf dem Anhänger mit, der Rest fand auf den beiden vom städtischen Bauhof in den Wendthäger Wald beorderten Lastkraftwagen Platz.

Der Bauhof zeichnete nicht nur für den Abtransport der Birken, sondern auch für eine Premiere verantwortlich. Mit Mitarbeiterin Ingrid Häusler, die sich als Fahrerin des Bewässerungsfahrzeuges sehr gut mit der Pflege der innerstädtischen Pflanzenwelt auskennt, war erstmals eine tatkräftig mit anpackende Frau mit von der schweißtreibenden Grünholpartie.

„Die Wandlung des Bataillons vollzieht sich augenscheinlich in vielen Bereichen“, meinte der am Vorabend zum Ehrenstadtmajor beförderte Rolf Netzer, der sich den Einsatz an der Grünholfront nicht hatte nehmen lassen und vom Engagement Häuslers sichtlich beeindruckt war.

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