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Das Rallye-Abenteuer wartet

Bückeburg Das Rallye-Abenteuer wartet

Mit alten Autos rund 4500 Kilometer vom bayrischen Oberstaufen aus bis nach Amman, der Hauptstadt Jordaniens: Für Dario Erhardt war die „Allgäu-Orient-Rallye“, an der er mit seiner Freundin und vier Kumpels im Jahr 2015 als eines von rund 120 Teams teilgenommen hatte, das bis dato größte Abenteuer seines Lebens.

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Suchen noch Unterstützer und Mitfahrer: Dario Erhardt (v.l.), Christopher Schmoller, Felix Bauch und Dennis Hunting.

Quelle: wk

Bückeburg. Zumal der Bückeburger und dessen Mitstreiter als „Millers Racing Team“ (sechs Personen, drei Personenwagen) am Ende als Vierte ins Ziel gekommen waren –, was zweifelsfrei ein beachtlicher Erfolg war.

Wobei die vom Verein Allgäu-Orient-Rallye International ausgerichteten Veranstaltungen übrigens keine Rennen sind. Daher darf beispielsweise nicht auf Autobahnen gefahren werden, sondern ausschließlich auf Nebenstraßen – und zwar unter Einhaltung der jeweiligen Straßenverkehrsordnung. Denn bei diesen Rallyes geht es nicht um Höchstgeschwindigkeiten, sondern um die Orientierung (ohne Navigationssysteme, wohlgemerkt), den Spaß und die Völkerverständigung.

Unterm Strich war die „Allgäu-Orient-Rallye“ jedenfalls ein Erlebnis, das Erhardt und seine Teamkollegen derart nachhaltig beeindruckt hat, dass daraus inzwischen sogar ein kleiner Motorsportverein erwachsen ist. Dessen Name? „Millers Racing Team e.V.“.

Einen eigenen Verein habe man gegründet, weil man fortan jedes Jahr in wechselnder Besetzung mit einem „Millers Racing Team“ bei der Allgäu-Orient-Rallye dabei sein wolle, erklärt Erhardt, der Vize-Vorsitzende. Dabei erleichtere die Organisation als gemeinnütziger Verein zum einen die Sponsorensuche, da man vom Finanzamt anerkannte Spendenquittungen ausgeben dürfe. Zudem könne man Leuten, die auch mal bei solch einer Rallye mitfahren möchten, über den Verein die entsprechende Gelegenheit und das organisatorische Know-how bieten.

Apropos: Für die Teilnahme an der Allgäu-Orient-Rallye 2016, die am 30. April 2016 in Oberstaufen startet und im Verlauf von drei Wochen über circa 5000 Kilometer bis nach Teheran im Iran führt, sucht „Millers Racing Team“ noch zwei motivierte Mitfahrer. Schon fest „an Bord“ sind bislang die Vereinsmitglieder Semjon Schmoller, Marius Rauhut, Christopher Schmoller und Dennis Hunting.

Gesucht werden darüber hinaus einige Förderer, die das Vorhaben finanziell oder mit Sachspenden unterstützen. In Sachen Sponsoring sei man dabei auch wieder mit dem Bückeburger Autohaus Rostek im Kontakt, das bereits die Rallye-Teilnahme im Jahr 2015 unterstützt habe, verrät Erhardt. Dieses Unternehmen habe seinerzeit nämlich die drei Pkw zur Verfügung gestellt, die – so das Reglement der Veranstaltung – nach der Zieleinfahrt in Jordanien geblieben und dort für karitative Zwecke verwertet worden seien.

Zur Erinnerung: Konzipiert ist die Allgäu-Orient-Rallye laut Homepage des Verein Allgäu-Orient-Rallye International als „Low Budget Rallye‘ für Leute, die das kalkulierbare Abenteuer und eine bezahlbare Alternative zu den für den Normalbürger oft unbezahlbaren anderen Rallyes suchen“ und „für Menschen, die ein wenig positiv verrückt sind“. Als Rallye-Fahrzeuge zugelassen sind dabei „Autos die mindestens 20 Jahre alt sind oder Fahrzeuge, die definitiv nicht mehr als 1111,11 Euro wert sind“. Außerdem Motorräder, wenn diese entweder mindestens 20 Jahre alt oder pro Kubikzentimeter Hubraum nur noch maximal 1,11 Euro wert sind.

Weitere Informationen zum aktuell neun Mitglieder zählenden „Millers Racing Team e.V.“ gibt es im Internet unter www.millersracingteam.besaba.com oder www.facebook.com/Millers-Racing-Team-412383332245225. Außerdem bei Dario Erhardt unter Telefon (0160) 6350069 sowie beim Vereinsvorsitzenden von „Millers Racing Team“, Semjon Schmoller (Hille), unter Telefon (0173) 8684956 und per E-Mail semjon.schmoller@live.de. wk

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