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Das Warten auf die Bescherung

Bückeburg / Aktionen zu Weihnachten Das Warten auf die Bescherung

Da der von einigen Esoterikern wegen einer falsch interpretierten Maya-Überlieferung erwartete Weltuntergang am Freitag erwartungsgemäß ausgefallen ist, stellt sich die alljährlich wiederkehrende Frage doch: Wohin am Heiligen Abend? Wo vertreibt man sich zum einen die Zeit beim Warten auf die Bescherung? Und wo findet man Kurzweil und Geselligkeit, wenn die Weihnachtsgans, der Karpfen und die schlesischen Weißwürste verspeist sind und die CD mit dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach nicht mehr auf dem Abspielteller rotiert? Unsere Zeitung gibt einen kleinen Überblick.

Bückeburg (rc/jp). Hoch her geht es im „Minchen“ ab 10 Uhr, dem Treffpunkt für alle Heimkehrer von Beruf, Studium oder Ausbildung. Nach den Erfahrungen wird es dort schon kurz nach 10 Uhr eng. Abends bitten Wirt Fabian Hahn und sein Team ab 22 Uhr zur mittlerweile ebenso traditionellen „Christmas-Night“.

 Hochstimmung pur ist auch beim weihnachtlichen Frühschoppen ab 10 Uhr im, am und rund um das „Le Bistro“ zu erwarten, wo Michael und Judith Vogt ihren Gästen nicht nur vielerlei Kühles servieren, sondern außer traditionellem weihnachtlichem Punsch und Glühwein auch exotische trinkbare Abwechslungen wie „Heißer Hugo“ oder „Heißer Caipirinha“.

 Nebenan in der „Falle“ wartet Wirtin Yvonne Dazenko mit deftigem Eintopf auf. Wer in alten Zeiten schwelgen will, für den steht „Fallen-Fritz“ – Fritz Wegener – an seiner alten Wirkungsstätte bereit.

 Frühstücken kann man am in der „Hofapotheke“ zum letzten Mal beim langjährigen „Apotheker“ Harald Strüwe, der am 31. Dezember nach 18 Jahren Punkt 18 Uhr den Zapfhahn abschraubt, die Schürze an den Nagel hängt und den Kochlöffel in die Schublade legt. Geöffnet ist auch der „Braukeller“.

 Mit insgesamt fünf Vorstellungen verkürzt das „Residenz-Kino Center“ für die Kinder das Warten auf die Bescherung. Um 10 Uhr macht sich Hobbit Bilbo im ersten Teil von Peter Jacksons Tolkien-Verfilmung „The Hobbit“ gemeinsam mit dem Zauberer Gandalf auf die beschwerliche Reise zum Berg Erebor und zum Drachen Smaug. Außerdem laufen um 10 Uhr „Der kleine Rabe Socke“ und „Sammys Abenteuer 2“ sowie um 12 Uhr „Die Hüter des Lichts“ und „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“.

 Verzichten müssen Livemusik-Fans erneut auf den Gig am Vorabend des Heiligabends im „Känguruh“. Dort hatten alljährlich Musiker wie „Skyliner“, „Monsterbabies“ oder Liedermacher Mickey Meinert in den „Heiligen Morgen“ hineingemuckt. Was in diesem Jahr wegen Terminschwierigkeiten wieder nicht klappt. „Aber 2013“, verspricht „Känguruh“-Wirt Thomas Brauner.

 Geöffnet ist auch die Eisstockbahn auf dem Marktplatz, wo man sich morgens sportliche betätigen kann, ehe abends die Kalorien in den Körper kommen.

 Wer schon Sonntag unterwegs ist: Um 17 Uhr ist die Weihnachtsserenade im Schlosshof.

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