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„Das hat mich tief berührt“

Martens spendet für Interhelp „Das hat mich tief berührt“

Ein SN-Artikel von Anfang März über einen weiteren Hilfseinsatz von Interhelp auf Sri Lanka und der zehnjährigen Situmani, die nach einem Unfall mit einem Messer nur noch ein Restaugenlicht behalten kann, hat den Rechtsanwalt Karsten Martens tief berührt.

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Rechtsanwalt Karsten Martens überreicht Interhelp-Schirmherr Alexander zu Schaumburg-Lippe eine Spende über 1000 Euro.

Quelle: rc

Bückeburg. Bückeburg. So tief, dass er jetzt 1000 Euro gespendet hat, damit das Mädchen – samt ihrer Mutter – nach Deutschland geflogen und operiert werden kann. Interhelp-Schirmherr Alexander zu Schaumburg-Lippe nahm jetzt im Schloss Bückeburg von Martens den Spendenscheck in Empfang.

Er habe das kleine Mädchen bei einem seiner Hilfseinsätze auf Sri Lanka kennengelernt und seine Geschichte erfahren, berichtete der Schlossherr. Bei einem Einsatz in Mount Lavinia, als Brillen an die Armen verteilt wurden, sei den Helfern das kleine Mädchen mit einem kreisrunden weißen Fleck auf der Iris aufgefallen.

Wie sich auf Nachfragen herausstellte, hatte sich das Kind bei einem Unfall mit einem Messer einen Teil der Hornhaut abgeschnitten und drohte zu erblinden – auch, weil es auf Sri Lanka nicht die Spezialisten gibt, die hätten helfen können. Seit Anfang März trägt sie eine Spezialbrille, die Interhelp über Spenden anschaffen konnte.

Viel geholfen wäre aber auch, wenn das Mädchen nach Deutschland geflogen werden könnte, um es von Spezialisten – unentgeltlich – behandeln zu lassen. Das wäre ohne Spenden für Flug und Unterbringung auch der Mutter nicht möglich. „Eine schöne Summe, die wir entsprechend weiterleiten werden“, freute sich Alexander zu Schaumburg-Lippe.

Wie der Adelige informierte, sei Interhelp 2005 infolge des verheerenden Tsunamis gegründet worden und eine der ersten Hilfsorganisationen gewesen, die auf Sri Lanka Hilfe geleistet habe. Die Welt habe bis zu diesem Zeitpunkt kaum erfahren, wie schwer die Westküste Sri Lankas von dem Seebeben betroffen worden sei.

Seitdem sei Interhelp regelmäßig auf Sri Lanka, um zu helfen, kümmere sich um den Bau von kostengünstigen Häusern für die Unterbringung von Armen oder aber um die Verteilung von Brillen, die zuvor in Deutschland gesammelt worden sind. Ein großer Haufen stapelt sich bereits wieder im Büro des Schirmherrn. rc

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