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„Das ist für uns eine Katastrophe“

Baustelle am Weinberg „Das ist für uns eine Katastrophe“

„Das ist für uns eine Katastrophe“, macht Ralf Fabig seinem Ärger Luft. Seit die Straße Weinberg einseitig gesperrt sei, blieben die Kunden weg, berichtet der Eigentümer des E-Centers am Weinberg-Kreisel. Wie berichtet wird entlang der K82 von Bückeburg nach Röcke aktuell der Radweg erneuert.

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Die Kunden bleiben weg: Das E-Center und die anderen Geschäfte am Weinberg sind derzeit nur aus Richtung Röcke zu erreichen.

Quelle: kk

Bückeburg. Die Straße zwischen den Kreiseln ist deshalb für den stadtauswärts fahrenden Verkehr gesperrt. Autofahrer aus Bückeburg müssen mehrere Kilometer Umweg über die Petzer Straße und Röcke in Kauf nehmen, um zum Einkaufszentrum zu gelangen. Dazu seien viele Käufer aber nicht bereit, beobachtet nicht nur Fabig, sondern auch andere Geschäftsleute und Wirte aus diesem Bereich. Als „Schildbürgerstreich“ bezeichnet zum Beispiel Wolfgang Weynert vom DER-Reisebüro die Umleitungsplanung in einer Mail an die Redaktion.

Keine Vorabinfos über Baumaßnahme

Besonders verärgert sind die Geschäftsleute darüber, dass sie vor Baubeginn nicht über die Maßnahme informiert worden seien. So hätten sie keine Chance gehabt, sich vorzubereiten oder Einfluss auf die Umleitung zu nehmen. Fabig: „Ich habe davon erst aus der Zeitung erfahren.“ Er hätte sich gut eine Ampelregelung für den einspurigen Bereich gewünscht, doch dazu sei es nun zu spät.

Diese Kritik weist Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau Geschäftsbereich Hameln, zurück. Über die Medien sei die Öffentlichkeit sehr wohl informiert worden – und das erstmals bereits im März. Eine Information einzelner Anlieger sei nur dann üblich, wenn ihre Grundstücke nicht zu erreichen seien – und das sei ja hier nicht der Fall. Ursprünglich sei das Projekt für die Sommerferien geplant gewesen, dann aber auf die Herbstferien verschoben worden.

Keine andere Regelung möglich

Man habe sich ganz bewusst gegen eine Ampelregelung entschieden: Diese hätte die Bauarbeiten zeitlich unnötig in die Länge gezogen. Es gebe Untersuchungen, dass Autofahrer Strecken mit Baustellenampeln aus Angst vor Zeitverlusten ganz mieden – und das sei sicherlich auch nicht im Interesse der Geschäftsleute. Daher gelte die Devise: Lieber eine Richtung komplett sperren, dafür aber schneller fertig werden. Auch aus Gründen der Arbeitssicherheit sei keine andere Regelung möglich gewesen.

Nach Plan werden die Arbeiten im jetzt gesperrten Abschnitt bis Freitag beendet, heute soll asphaltiert werden. Dann wandert die Baustelle in Richtung Röcke – die Behinderungen dort sollten sich nach Einschätzung aller Betroffenen in Grenzen halten.  kk

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