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Das technisch Mögliche umsetzen

Rekordbeteiligung bei Solartag Das technisch Mögliche umsetzen

 „Die Leute wollen nicht nur beraten werden, sondern das zur Zeit technisch Mögliche auch umsetzen." So lautet ein Fazit von Dieter Ahrens zum aktuellen Solartag.

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Dieter Ahrens erläutert die Funktionsweise des Modulmanagements für Fotovoltaik-Anlagen.

Quelle: bus

BÜCKEBURG..  Die jetzt zum 16. Mal vom Inhaber der Firma Ahrens Solartechnik unter dem Motto „Energie sparen, Energie erzeugen“ in den Räumen des Rathauses organisierte Informationsveranstaltung habe diesen Trend „definitiv unter Beweis gestellt“, betonte der Dachdecker- und Kreishandwerksmeister.

 Die Veranstaltung erfreute sich trotz der bereits am Sonnabendvormittag verbreiteten Glatteiswarnungen großer Resonanz. „Wir haben eindeutig mehr Besucher als im Vorjahr“, erklärte Ahrens. Womöglich hätten Veränderungen in der Werbestrategie die Aufmerksamkeit des Publikums erhöht.

  „Uns geht es vor allen Dingen darum, Informationen zu transportieren“, umriss der Organisator das Hauptanliegen des Solartages. Architekten und Bauingenieure befänden sich häufig nicht auf dem neuesten Stand der Entwicklung. „Das ist zum Teil wirklich traurig und oft nachteilig für die Bauherren“, legte Ahrens dar. Mittlerweile existierten Technikangebote, „die sich sogar selbst bezahlen“. Bei der Ausschöpfung des verfügbaren Potenzials „könnten wir energetisch viel weiter sein“.

 Der Solartag verzeichnete in diesem Jahr mit 19 Unternehmen eine Rekordbeteiligung. „Wir präsentieren einen Rundum-Service in Sachen Haustechnik und führen Anbieter zusammen, die ihre Beratung nicht nur auf Mindestanforderungen beschränken“, führte der Solartechnik-Chef als einen der möglichen Hintergründe des großen Interesses an.

 Erstmals dabei waren die Vitramo GmbH (Tauberbischofsheim), das Autohaus Kleinemeier (Minden), der Beleuchtungsspezialist Homeier Solution Technology (Nienstädt) und der Fahrradexperte Zweirad Reese (Porta Westfalica/Eisbergen).

 Bei Vitramo galt das Hauptaugenmerk dem effizienten Heizen mit Infrarotstrahlung. Kleinemeier führte auf dem Außengelände unter anderem das weltweit meistverkaufte Elektrofahrzeug, den „Nissan Leaf Visia“, vor. Insgesamt waren auf dem Areal sechs E-Fahrzeuge in Augenschein zu nehmen. Homeier setzte die Gäste über LED-Beleuchtungssysteme in Kenntnis. Reese hatte mehrere Elektrofahrräder im Gepäck, die auch zum Probe fahren zur Verfügung standen.

 Am Stand der Gastgeber lenkten die Fachberater die Aufmerksamkeit beispielsweise auf den hauseigenen Wartungsservice und auf Modulmanagement. „Eine regelmäßige Überprüfung von Fotovoltaik-Anlagen verlängert deren Lebensdauer und sichert optimale Ertragswerte“, erläuterte Ahrens. Das Modulmanagement bringe viele Vorteile sowohl für die Installateure als auch für die Kunden mit sich. „Jedes Element kann einzeln kontrolliert und per Computertechnik angezeigt werden“, ließ der Experte wissen. „Das macht richtig Spaß“.

 Der umfangreiche Vortragsteil sprach im Le-Theule-Saal die Themenfelder Fotovoltaik, Infrarot-Heizungen, zukunftsgerichtetes Bauen, Energiespeicher und Energieprojekte der heimischen Region an. Im Anschluss an die Veranstaltung referierte Dr. Michael Kopatz von der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie zum Thema „Damit wir tun, was wir für richtig halten“.

 Bleibt anzumerken, dass parallel zum Solartag überregionale Medien über ein Anwachsen des Ökostrom-Anteils an der Stromerzeugung in Deutschland berichteten. „Erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft lieferten 2016 fast jede dritte Kilowattstunde und deckten mehr als 32 Prozent des bundesdeutschen Stromverbrauchs ab“, hieß es in einer Meldung der Deutschen Presseagentur. Dennoch werde das Tempo bei der Energiewende nicht ausreichen, um die Klimaziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen, so die Agentur weiter. bus

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