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Dauerbrenner wieder im Blickpunkt

Müll macht Probleme Dauerbrenner wieder im Blickpunkt

Der jüngste Bericht über die wachsende Rattenpopulation in Bückeburg hat erneut einen Dauerbrenner in den Blickpunkt gerückt, über den die SN bereits im vergangenen Jahr berichtet haben: Die Müllproblematik im Bereich eines Mehrfamilienhauses an Garten- und Maschstraße im Bereich des Schlossbachs.

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Mit einem Foto einer toten Ratte aus 2016 dokumentiert ein Anwohner die Probleme.

Quelle: pr.

Bückeburg. Mehrere Anwohner beschwerten sich auch bei unserer Zeitung, dass sich an der Problematik nichts geändert habe. Weiterhin würden Müllsäcke außerhalb der regulären Abfuhrzeiten einfach an die Straße gestellt und dort tagelang stehen. Immer wieder seien die Säcke zerrissen. Es seien Ratten zu beobachten, was einer der Leser mit einem Foto einer toten Ratte dokumentierte. „Solange gegen die ständige Mülllagerung in dem genannten Bereich seitens der Ordnungsbehörde nicht vorgegangen wird, muss davon ausgegangen werden, dass auch keine wirksame Rattenbekämpfung in Bückeburg betrieben wird“, ist die Schlussfolgerung von Eitel-Jürgen Perplies.

Müllsammelhäuschen soll kommen

Vorwürfe, die der Fachgebietsleiter Bürgerservice in der Stadtverwaltung, Christian Schütte, eindeutig zurückweist: „Wir stehen in intensivem Kontakt mit der zuständigen Hausverwaltung.“ Gehe eine Beschwerde bei der Stadt ein, werde diese umgehend an die Hausverwaltung weitergeleitet, die wiederum ihren Hausmeister auf den Weg schickt. Dies dauere seine Zeit, sodass herumliegender Müll nicht sofort aufgesammelt werde. Mit der Hausverwaltung sei inzwischen vereinbart worden, dass ein Müllsammelhäuschen aufgestellt wird, ein entsprechender Bauantrag liege bereits vor.

Weitere Brennpunkte gibt es nach Angaben und Kenntnis von Schütte derzeit nicht in Bückeburg. Immer wieder gebe es aber Meldungen über die Sichtung von Ratten im Stadtgebiet: zehn bis zwölf im Quartal. Die Stadt werde nach wie vor aktiv und biete als freiwillige Leistung einmal jährlich die Bekämpfung von Ratten auf privaten Grundstücken an – wenn es vom Eigentümer gewünscht wird. Dieses Angebot gelte nicht für Gewerbebetriebe und landwirtschaftliche Betriebe. Schütte widersprach damit Angaben des Ratsherrn Michael Pohl (CDU), der ausgeführt hatte, dass sich die Stadt nicht mehr um die Rattenbekämpfung kümmern wurde. rc

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