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Dem Haus Schaumburg-Lippe stets verbunden

Bückeburg / Jubiläen Dem Haus Schaumburg-Lippe stets verbunden

Drei "Fürsten" und sechs Forstamtsdirektoren hat sie erlebt, insgesamt hat Brunhilde Brandt fünf Jahrzehnte für das Fürstliche Forstamt gearbeitet. Kurz bevor die Sachbearbeiterin am 30. April in den Ruhestand geht, wurde sie gemeinsam mit zwei weiteren Jubilaren von Alexander zu Schaumburg-Lippe in der „Alten Schlossküche“ geehrt.

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Ausnahme-Jubilarin Brunhilde Brandt mit Alexander zu Schaumburg-Lippe (von links), Reinhard Rohloff und Christian Fischer.

Quelle: mig

Bückeburg (mig). Es gibt Jubiläen, die sind so selten, dass man sie an einer Hand abzählen kann. Das 50. Dienstjubiläum von Brunhilde Brandt gehört sicherlich dazu. Einen Grund für diese Treue zum Arbeitsplatz sieht der Schlossherr in der besonderen Verbundenheit der Jubilarin zum Haus Schaumburg-Lippe.

„Dass Sie von ihrer Zeit als Auszubildende bis heute im Betrieb geblieben ist, zeugt von der besonderen Atmosphäre dieses Betriebes und von der Verbundenheit, die die Menschen dieses Betriebes zum Betrieb und zum Haus Schaumburg-Lippe haben.“ Brunhilde Brandt sei „die Seele des Betriebes“ und ein „leuchtendes Beispiel“. Im Anschluss an seine bewegende Laudatio übergab Alexander zu Schaumburg-Lippe der Jubilarin eine „Granat-Cabochon-Brosche mit Diamantstern“. Der Karfunkelstein gilt als ein Symbol für Treue und Verbundenheit.

Verbundenheit ist auch das Leitmotiv, mit dem sich die berufliche Laufbahn von Brunhilde Brandt charakterisieren lässt. Als 16-Jährige begann sie 1962 ihre Ausbildung im Forstamt Schaumburger Wald, ihre ersten Aufgaben bestanden im Kubieren einer Fläche Holz. „Die Arbeit hat mir sofort viel Spaß gemacht“, erinnert sie sich an ihre beruflichen Anfänge. „Es war sehr interessant.“

1972 wechselte sie nach Bückeburg, wo sie zuletzt für die Verwaltung des Ruheforstes zuständig war und bei Großveranstaltungen wie dem Weihnachtszauber mithalf. Fast schon legendär: ihre selbst gemachte Preiselbeersoße zum Wild. „Die mussten wir literweise ausgeben“, sagt die Jubilarin schmunzelnd, „von der Tochter bis zum Schwiegersohn wurde die ganze Familie eingespannt.“

Drei "Fürsten" und sechs Hofkammerdirektoren hat sie erlebt, Freude habe ihr ihre vielseitige Arbeit immer gemacht, sagt sie. Gerne erinnert sich Brandt auch an ihren ersten Chef, den Forstdirektor Hans-Joachim Dienemann und an Philipp Ernst zu Schaumburg-Lippe, zu dem sie viel Kontakt hatte. „Der ist als passionierter Jäger oft vorbeikommen und hat großes Interesse an forstlichen Angelegenheiten bekundet.“ Ein gutes Verhältnis hat sie auch zur jetzigen Adelsfamilie mit ihrem Oberhaupt Alexander, erzählt Brunhilde Brandt und zeigt auf eine goldene Kette, die sie um den Hals trägt. Die habe Alexander selbst entworfen und ihr zum 40. Dienstjubiläum geschenkt.

Am 30. April geht die Wiedensahlerin in den verdienten Ruhestand. Sie wolle sich in Zukunft mehr Zeit für ihre Familie und ihre Hobbys nehmen, sagt sie. „Ich werde in meinem Garten arbeiten und in meiner Eigenschaft als Reiseleiterin des DRK Wiedensahl viel reisen.“ Dass ihr langweilig wird, steht wohl nicht zu befürchten.

Neben dem 50-jährigen Arbeitsjubiläum von Brunhilde Brandt wurden in der „Alten Schlossküche“ auch die Jubiläen von Forstamtsleiter und Hofkammerdirektor Christian Fischer (25 Jahre) und Waldfacharbeiter Reinhard Roloff (ebenfalls 25 Jahre) gefeiert. Alexander zu Schaumburg-Lippe würdigte Fischer als einen „Mann, der sich ganz nach oben gearbeitet hat und auf den man sich immer verlassen kann“. Im Anschluss an die Ehrungen ließen sich die Jubilare und ihre Kollegen ein köstliches Menü (mediterrane Wachtelkeulchen, Saltimbocca von der Dorade, Kalbstafelspitz) schmecken.

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