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Bückeburg Stadt Demografischer Wandel und die Hallenzeiten
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Demografischer Wandel und die Hallenzeiten
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18:55 05.03.2012
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Bückeburg

Bückeburg (kk). Die Entwicklung dürfe nicht dazu führen, dass die etablierten Vereine, die nur Hallensportarten anbieten, aus den Hallen gedrängt würden und sich nicht mehr entwickeln könnten. Böhne berichtete von aktuellen Erhebungen des Kreissportbundes, denen zufolge 67 Prozent der Befragten treiben mindestens einmal pro Woche Sport treiben – zumeist Radfahren, Schwimmen oder allgemeiner Fitnesssport.

 In Bückeburg liege die Zahl der Sporttreibenden sogar bei 77 Prozent. Hier sagten bis ins Jahr 2020 reichende Prognosen gleichzeitig eine Steigerung des Anteils der über 70-Jährigen an der Gesamtbevölkerung um 48 Prozent voraus. Das bedeute, dass insbesondere Fitness und Gymnastik für Sportvereine eine wachsende Bedeutung erhalten werden.

 Derzeit seien den Vereinen indes die Hände gebunden. „Wir können unsere Angebote nicht ausweiten, weil wir keine zusätzlichen Hallenzeiten bekommen“, verdeutlichte Böhne. Zudem beanspruchten der Fußball-Nachwuchsbereich und Gemeinschaften wie Feuerwehr und Trachtenvereine Hallenzeiten. Hinzu kämen die veränderten Betreuungsangebote im Schulbereich.

 „Ich glaube es ist an der Zeit, dass man sich einmal gemeinsam an einen Tisch setzt und über diese Dinge nachdenkt“, führte der Vorsitzende aus. Böhne gab sich hinsichtlich möglicher Gesprächsrunden durchaus zuversichtlich: „Bislang haben wir im internen Kreis immer sehr fair miteinander geredet.“

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