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Den richtige Weg

Verlegung Den richtige Weg

 Dass das Herder-Quartier gebaut werden kann, ist auch der Landeskirche zu verdanken. Die Synode beschloss nach vierjähriger Überlegungs- und Entscheidungsfindung im November 2012 die Verlegung des Landeskirchenamtes aus dem Herder-Haus in das ehemalige Gebäude der Commerzbank an der Bahnhofstraße.

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Die Schaumburg-Lippische Landeskirche präsentiert sich in neuen Räumen und mit neuem Logo. Passend zur offiziellen Einweihung singen Landesbischof Karl-Hinrich Manzke (hinten, von links) und Präsidenten-Vertreter Harald Weidenmüller begleitet von Wolfgang Schattler (vorne links) und Nicola Schein „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“.

Quelle: rc

Bückeburg (rc). Für rund 800000 Euro wurde das Gebäude von der Sparkasse gekauft und in der Folge hergerichtet und an die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Besucher der Landeskirche angepasst, etwa durch den Einbau eines Aufzugs. Ende April dieses Jahres erfolgte der Umzug.

 Gestern Abend nun wurde der neue Amtssitz der Schaumburg-Lippischen Landeskirche im Rahmen eines Tags der offenen Tür geladenen Gästen vorgestellt. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, sangen die Gäste.

 Es sei ein schwerer Entscheidungsweg gewesen von der Herderstraße hin zur Bahnhofstraße, erinnerte sich der Vertreter des Präsidenten, Harald Weidenmüller: „Heute gibt es keine Zweifel, dass es richtig war, diesen Weg zu gehen, zumal es an der Herderstraße schwierig geworden wäre.“ Der Umzug sei eine „Mordsaufgabe“ gewesen, aber inzwischen ist „alles wunderbar untergebracht“, dankte Weidenmüller den Mitarbeitern.

 Das neue Amt sei ein Zeichen für eine synodal organisierte Kirche, so Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke. Der Landeskirchenrat habe sich für den Verbleib an der Herderstraße ausgesprochen, die Synodalen aber mit Blick auf die Kosten für die deutlich günstigere Variante entschieden. Veränderungen seien möglich, ohne Tradition und Bewahrung über Bord zu werfen. Für die Mitarbeiter habe sich die Arbeitssituation deutlich verbessert. Der 1. Stadtrat Reiner Wilharm als Vertreter des Bürgermeisters freute sich über „kurze Wege“ zwischen Kirche und Stadt und betonte die gute Zusammenarbeit. Es gehe um Leitung und Verwaltung in diesem Haus, so Synodenpräsident Klaus-Dieter Kiefer, aber auch um das, was Menschen bewegt: Um ihren Glauben.

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