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Der Aufstieg begann in Bückeburg

Artisten-Duo „Circus Unartiq“ Der Aufstieg begann in Bückeburg

Fans des Mittelalterlich Phantasie Spectaculums hat Lisa Rinne mehrere Jahre zusammen mit ihrem Partner Andreas Bartl als Artisten-Duo „Circus Unartiq“ und ihrer ebenso schwindelerregenden wie hinreißend komischen Show „RapunXL“ begeistert.

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Atemberaubend: Lisa Rinnebei ihrem Auftritt mit der Nummer „Fallen“.

Quelle: jp

Bückeburg/Minden. Zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Auftritt beim größten reisenden Mittelalter-Kultur-Festival auf der Bückeburger Mausoleumswiese gab es jetzt für das heimische Publikum ein Wiedersehen mit der norddeutschen Weltklasse-Artistin: In der Mindener Kampa-Halle eröffnete die Oldenburgerin mit ihrer spektakulären Nummer „Fallen“ an der Strickleiter und am Trapez das „Feuerwerk der Turnkunst“: Zum neunten Mal gastierte Europas größte und erfolgreichste Turnshow in der Weserstadt und begeisterte dabei einmal mehr viele tausend Besucher.

 In den zweieinhalb Jahren seit ihrer letzten Bückeburg-Visite hat sich Lisa Rinne endgültig in die artistische Weltspitze geturnt. Schon 2012 hatte sich die Oldenburgerin, die im Jahr zuvor mit dem Bachelor das Studium der Zirkuskünste an der Academy of Circus and Performance Arts im niederländischen Tilburg abgeschlossen hatte, mit ihrer innovativen Strickleiter-Nummer „Fallen“ in der internationalen Artistenszene einen klangvollen Namen gemacht.

 Als sie im Juli 2012 das letzte Mal beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum auf der Mausoleumswiese auftrat, hatte sie bereits die Silbermedaille des „Festival Mondial du Cirque de Demain“ in Paris in der Tasche. Der Pariser Wettkampf gilt als das zeitgenössische Pendant zu dem eher traditionellen Festival von Monte Carlo und damit als mindestens zweitwichtigste Zirkusveranstaltung der Welt.

 Direkt nach ihren Erfolgen in Bückeburg folgten der Silberne Elefant beim Internationalen Zirkusfestival in Moskau und die Goldmedaille beim Internationalen Jugendfestival in Wiesbaden.

 In den anschließenden Monaten folgte dann ein kleiner Triumphzug um die halbe Welt: Lisa Rinne begeisterte beim Gala Festival Riverwalk im japanischen Kitakyushu ebenso wie beim Zirkus-Festival im chinesischen Wuqiao, beim Cirque de Noel in Toulouse, bei den Ruhrfestspielen 2014, oder beim Bristol Harbor Festival auf der britischen Insel.

 Mehr als zwei Monate gastierte sie zuletzt beim Ungarischen Staatszirkus in Budapest, bevor sie im Dezember 2014 zum Ensemble des „Feuerwerks der Turnkunst“ stieß. Dessen diesjähriges Programm „Vertigo“ feierte seine umjubelte Premiere im Dezember ausgerechnet im niedersächsischen Oldenburg: Ein Heimspiel für die in Sandkrug geborene und aufgewachsene Lisa Rinne.

 Nicht weniger Begeisterung löste die 26jährige Artistin mit ihrer schwindelerregenden Performance in luftiger Höhe an der Strickleiter und am Trapez in Minden aus, die sich direkt an die Eröffnung und den Auftritt der beiden heimischen Formationen „Funky Movements“ vom TuSpo Meißen und den SC Ostenland anschloss.

 Begrüßt wurden die Besucher in der Kampa-Halle vom Präsidenten des Niedersächsischen Turner-Bundes Heiner Bartling: Der ehemalige niedersächsische Innenminister aus Steinbergen hatte neben aller Vorfreude auf die bevorstehenden Darbietungen eine nicht so angenehme Botschaft an die Turn- und Artistik-Fans: Mit der Show „Vertigo“ gastierte das „Feuerwerk der Turnkunst“ zum letzten Mal in der Mindener Kampa-Halle.

 Bei der im kommenden Jahr anstehenden Tour „Imagine“ wird Europas erfolgreichste Turnshow einen weiten Bogen um die Weserstadt machen. Auftreten werden die Turner erst 2016 wieder in Hannover und Bielefeld. jp

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