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Der Einfluss der Religion auf politische Konflikte

Bückeburg / Vorträge Der Einfluss der Religion auf politische Konflikte

Die Debatte um den Einfluss von Religionen auf politische Konflikte in der Welt ist aktueller den je. Anlass für die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) im Rahmen ihrer 4. Schaumburger Plattform zu diskutieren. „Sicherheit hat viel Gesichter – Glaube und Sicherheit“ heißt das Thema der ganztägigen Veranstaltung, die am Sonnabend, 22. November, um 9 Uhr im Hubschraubermuseum beginnt. Die Schirmherrschaft hat Karl-Hinrich Manzke, Bischof der Schaumburg-Lippischen Landeskirche, übernommen.

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Bückeburg. Der GfW-Sektion um ihren Chef Klaus Suchland ist es wieder gelungen, hochkarätige Referenten für die Plattform zu gewinnen. Allerdings gab es eine Änderung im bislang geplanten Ablauft, da General Reinahrd Wolski, ehemaliger Chef der Heeresfliegerwaffenschule, wegen einer kurzfristigen Versetzung nicht zur Verfügung steht. Stattdessen wird um 13 Uhr Silvia Horsch-Al Saad vom Institut für islamische Theologie Osnabrück zum Thema „Islam und Politik – wer hat das Sagen?“ referieren.

 Wie Suchland während eines Pressegespräches sagte, sollen während der Schaumburger Plattform drei Fragestellungen behandelt werden: Wer beeinflusst wen – Politik die Religion oder umgekehrt? Gibt uns Religion noch Sicherheit im Sinne von Standortbestimmung und Zuversicht, in der Aufklärung über Werte und Normen? Und drittens: „Wie gehen wir mit Religion um, wenn Soldaten im Auslandseinsatz sind, was hat Militär-Seelsorge damit zu tun? Ziel der Plattform sei es – wie beim Jahrtausendblick in Steinbergen, dessen Foto die Einladung schmückt – über den Waldrand zu schauen und auf das, was dahinter liegt. Und auch zu merken, dass die Plattform ins Schwanken kommen kann: Was ist zeitgemäß, was kann Politik noch machen, was ist stabil?

 Nach der Begrüßung durch Suchland und Manzke sowie Bürgermeister Reiner Brombach und GfW-Präsidentin Ulrike Merten-Hamann geht es um 9.45 Uhr mit dem Referat „Politik und Glaube – ein Antagonismus?“ los. Vortragende ist die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium, Maria Flachsbarth: Bis 2013 war sie Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion, seit 2011 ist sie Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

 Von 11 Uhr wird Friedmann Eißler von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen Berlin zum Thema „Religion und weltanschaulicher Pluralismus – Begegnung und Auseinandersetzung“ referieren. Nach der Mittagspause und dem Vortrag von Silvia Horsch-Al Saad wird ab 14 Uhr der Militärdekan beim Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr Berlin, York-Herwarth Meyer, zum Thema „Erfahrungen und Erwartungen aus seelsorgerischer Sicht mit anderen Konfessionen im Auslandseinsatz der Bundeswehr“ sprechen. Danach folgt ab 14.45 Uhr der Leitende Militärdekan beim Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr, Dirck Ackermann, mit seinem Beitrag zum Thema „Soldaten in der Verantwortung – Impulse christlicher Friedensethik für das soldatische Selbstverständnis“.

 Um 15.45 Uhr endet die 4. Plattform mit einer kommentierten Zusammenfassung durch den dann neuen Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule, Oberst Uwe Klein.

 Die Teilnahme an der Schaumburger Plattform ist kostenlos, ebenso Mittagessen und Getränke. Es kann auch an einzelnen Programmpunkten teilgenommen werden. Anmeldungen sind bis zum 7. November an das Hubschraubermuseum per der E-Mail an info@hubschraubermuseum.de erbeten.  rc, pr.

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