Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Der Januar bringt höhere Steuern

Hundesteuer Der Januar bringt höhere Steuern

Mit Beginn des Jahres sind mehrere Änderungen bei den von der Stadt festzulegenden Steuersätzen in Kraft getreten. Höhere Sätze gibt es sowohl bei der Hundesteuer (letzte Anpassung 2007) als auch bei der Vergnügungssteuer (letzte Anpassung 2008).

Voriger Artikel
Schnuppern in der Kunsthalle
Nächster Artikel
Zurück auf Start

Für einen einzeln gehaltenen Hund müssen Herrchen oder Frauchen vom 1. Januar an drei Euro mehr Steuern als bisher bezahlen.

Quelle: jp

Bückeburg. Die Hundesteuer wird nach der Anzahl der gehaltenen Hunde bemessen. Sie beträgt zukünftig jährlich für den ersten Hund 51 Euro (bisher 48 Euro), für den zweiten Hund 105 Euro (bisher 96 Euro) und für jeden weiteren Hund 120 Euro (bisher 108 Euro). Für Kampfhunde gelten besondere Sätze. Hier sind vom 1. Januar 2015 an pro Jahr für den ersten Kampfhund 204 Euro (bisher 150 Euro), für den zweiten Kampfhund 408 Euro (bisher 300 Euro) und für jeden weiteren Kampfhund 612 Euro (bisher 450 Euro) zu entrichten. Angaben von Kämmerer Reiner Wilharm zufolge führen die Erhöhungen zu Mehreinnahmen von rund 4400 Euro.

 Die Änderungen der Vergnügungssteuersatzung betreffen vor allen Dingen Spielgeräte und Musikautomaten. Die pro angefangenem Monat zu entrichtende Steuer beträgt für Geräte mit Gewinnmöglichkeit zukünftig generell zwölf Prozent des Einspielergebnisses. Bislang war in Spielhallen/Spielotheken (zehn Prozent) sowie Gaststätten/Kantinen (acht Prozent) unterschieden worden. Bei Pauschalregelungen lauten die Sätze für Spielhallen/Spielotheken zukünftig 160 Euro (bisher 150 Euro) sowie für Gaststätten/Kantinen 60 Euro (bisher 51 Euro).

 Geräte ohne Gewinnmöglichkeiten werden in Spielhallen/Spielotheken mit 35 Euro (bisher 31 Euro) sowie in Gaststätten/Kantinen mit 20 Euro (bisher 15 Euro) besteuert. Musikautomaten schlagen im kommenden Jahr mit 15 statt bislang 10 Euro zu Buche. Für Geräte, die von der freiwilligen Selbstkontrolle der Automatenwirtschaft als nicht jugendfrei oder als nicht zum Spielen für Kinder und Jugendliche klassifiziert werden (die in Bückeburg gegenwärtig aber nicht zu finden sind), würden 1000 Euro (bisher 350 Euro) pro Monat fällig. Kämmerer Wilharm kalkuliert in diesme Bereich mit Mehreinnahmen in Höhe von rund 7300 Euro.

bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg