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Bückeburg Stadt Der Wunsch des Ortsrates
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00:24 29.11.2015
In den Erörterungen um die Baubereiche „Auf der Höhe“ und „Pfahlwinkel“ zeichnet sich eine neue Entwicklung ab. Quelle: bus
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Evesen

„Wir sind in Überlegungen eingestiegen, dem Wunsch des Ortsrates entgegenzukommen“, sagte Bürgermeister Reiner Brombach während der im Café „Engelsdür“ tagenden Ortsratssitzung.

Das von einer deutlichen Mehrheit der Eveser Lokalpolitiker favorisierte Vorhaben war während der zurückliegenden Oktober-Sitzung des Ortsrates von Baubereichsleiter Jörg Klostermann nicht befürwortet worden. Auch in der zurückliegenden Sitzung des Bau- und Umweltausschusses hatte der Baurat die Ausweisung weiterer Baugebiete kritisch hinterfragt.

Brombach bestätigte jetzt indes das Bestehen einer Nachfrage nach Bauland – „sowohl zentralörtlich als auch in den Ortsteilen“. Das Stadtoberhaupt machte seine Schilderung unter anderem am Erfolg des Baugebietes „Am Bergdorfer Wege“ fest, das nach relativ kurzer Zeit „nahezu ausgebucht“ sei. Auch die Ortschaft Evesen stelle, wegen ihrer Nähe zu Nordrhein-Westfalen und wohl auch wegen der Baulandpreise, eine beliebte Bauzone dar.

Der Bürgermeister stellte heraus, dass es am einfachsten wäre, Bauplätze im Bereich des Pfahlwinkels anzubieten. Dort könnten auf jeweils rund 800 Quadratmeter sieben Häuser errichtet werden. Zudem sei dort seitens der Eigentümerin Verkaufsbereitschaft signalisiert worden. In Gänze stünden in diesem Abschnitt 9135 Quadratmeter zur Disposition, von denen etwa die Hälfte als Bauland genutzt werden könnte.

Darüber hinaus sei in Erfahrung gebracht worden, dass zwei Besitzer bereit sind, einen Grundstückstreifen Richtung Petzer Straße abzugeben. Dort gestalte sich die planungsrechtliche Situation indes, anders als im Bereich Pfahlwinkel, etwas diffiziler. Das Richtung Petzer Straße gelegene Areal sei im Flächennutzungsplan nicht als Bauland ausgewiesen. „Eine Änderung ist aber nichts Weltbewegendes“, erläuterte Brombach.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Ausweisung von Bauland sei die Gestaltung der Verkaufspreise, betonte der Bürgermeister. „Wir wollen nur Grundstücke anbieten, die auch vermarktbar sind, es dürfen keine Mondpreise entstehen.“ Gegebenenfalls würden Flächen zu unterschiedlichen Preisen gekauft werden. Das sei nichts Ungewöhnliches und bei anderen Baugebieten auch schon der Fall gewesen.

„Wir sind hocherfreut, dass so schnell eine Lösung gefunden worden ist“, gab Reinhard Luhmann die Stimmung unter den Ortsratsmitgliedern wieder. „Obwohl auf unserer letzten Sitzung seitens des Bauamtes eine andere Ansicht vertreten worden ist.“ bus

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