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Der alte Stadtmeister ist der neue

Boule in Bückeburg Der alte Stadtmeister ist der neue

Der alte Boule-Champion der Ex-Residenz ist auch der neue: Überlegen haben die Heimscheißer die Bückeburger Stadtmeisterschaften erneut für sich entscheiden können.

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Quelle: jp

Bückeburg. Im Endspiel setzte sich der Vorjahres-Champion mit 13:5 gegen die Mannschaft Bückeboule I durch. Das gleiche Ergebnis erzielte das Team Rusbend I im „Kleinen Finale“ um Platz drei gegen den VfL Bückeburg.

Im Halbfinale hatte zunächst Bückeboule I souverän mit 13:4 gegen Rusbend I gewonnen. Die Heimscheißer hatten mit 13:3 gegen den VfL Bückeburg den Finaleinzug für sich klargemacht. Trotz der im Vergleich zu früheren Jahren sehr geringen Zahl an Mannschaften war beim diesjährigen Boule-Finale auf den beiden Spielplätzen am Tennisheim im Schlosspark Geduld angesagt: Nicht wie ursprünglich anvisiert gegen 18 Uhr, sondern erst um 21.30 Uhr stand der Sieger des Kräftemessens fest.

Bedauern über den starken Rückgang an Mannschaften äußerte nach Dieter „Bulli“ Getzschmann auch Boule-Organisatorin Anette Puttler. Gerade einmal 16 Teams waren zu der Stadtmeisterschaft angetreten. „In guten Jahren hatten wir hier einmal bis zu 90 Mannschaften.“ Allerdings sei nicht nur in Bückeburg ein starker Rückgang beim Interesse an diesem Freizeitsport zu beobachten, der noch vor wenigen Jahren selbst in den kleinsten Dörfern Boule-Plätze aus dem Boden hatte schießen lassen.

Die Hauptursache für diesen Negativtrend sieht Puttler in dem Auseinanderdriften von reinen Hobby-Spielern und solchen, die sich einen hohen Trainingslevel erarbeitet hätten. „Einige Spieler haben sich über Jahre enorm weiterentwickelt und spielen heute auf großen überregionalen Wettkämpfen und Meisterschaften, viele reine Hobbyspieler dagegen nur ein- bis zweimal im Jahr, und das passt einfach nicht zusammen.“

Die Folge: Gerade die wenig trainierten Hobbyspieler verlören immer mehr die Lust, gegen die erfahrenen Boule-„Profis“ anzutreten, und zögen sich zurück. Das sei leider ein überall zu beobachtender Trend: „Gerade in vielen kleineren Dörfern stehen die Boule-Plätze leer.“ Dennoch hofft Puttler auf eine Trendwende: „Mir liegt sehr viel daran, dass die Hobbyspieler hier ihren Spaß haben. Und ich wünsche mir, dass wir in den kommenden Jahren wieder mehr Teams zusammenkriegen.“

jp

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