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Deutlich unter Bundesdurchschnitt

Keine Änderung Deutlich unter Bundesdurchschnitt

Die Gebühren für Schmutzwasser und die Oberflächenentwässerung bleiben unverändert bei 1,82 Euro pro Kubikmeter beziehungsweise 0,31 Euro je versiegelten Quadratmeter.

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Das „Internationale Sing-Café“: Auch in diesem Projekt zur Integration und Spracherziehung von Flüchtlingskindern ist die Musikschule Schaumburger Märchensänger mit Magdalena Koller (rechts) und der katholischen Pfarrgemeinde aktiv.Archiv

Bückeburg (rc). Der Abwasserbetrieb liegt damit weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 2,13 beziehungsweise 0,85 Euro. Das wird im Wirtschaftsplan 2016 ausgeführt, der jetzt im zuständigen Betriebsausschuss vorgelegt und einstimmig zur weiteren Beschlussfassung an Verwaltungsausschuss und Rat empfohlen wurde.

 „Wir können diese niedrigen Gebühren immer wieder nur als einen Standortvorteil herausstellen“, sagte der Ausschussvorsitzende Jens Meier (SPD). Im Erfolgsplan des Wirtschaftsplans stehen Erträge in Höhe von 2,95 Millionen Euro Aufwendungen von 2,877 Millionen gegenüber, wie der Fachgebietsleiter Finanzen, Jürgen Sobotta, erläuterte. Der Jahresgewinn beträgt 72000 Euro – wie immer – und wird an die Stadt als Verzinsung ihres Eigenkapitals überwiesen.

 Die Umsatzerlöse, also die Gebühren, liegen konstant bei 2,73 Millionen für gut eine Million Kubikmeter Schmutzwasser, das die Bückeburger in die Kanäle leiten sowie für 1,4 Millionen Quadratmeter versiegelte Flächen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf knapp 211000 Euro. Der Materialaufwand, insbesondere die Stromkosten für Kläranlage und Pumpstationen sowie die Chemikalien für die Kläranlage liegen bei knapp 400000 Euro. 473000 Euro wendet der Abwasserbetrieb für Unternehmerleistungen bei Reparaturen auf. Der Personalaufwand für die insgesamt neun Mitarbeiter liegt bei gut 500000 Euro, die Abschreibungen auf Sachanlagen bei 615000 Euro, für Zinsen müssen 450000 Euro bereitstehen.

 Bei den Abschreibungen wird bereits der neue Faulturm mit hinzugenommen, der 2016 auf der Kläranlage gebaut wird, um dort die Stromversorgung zu übernehmen und damit die Stromkosten deutlich zu senken, hieß es im Ausschuss. Auch die Zinsen bleiben trotz weiteren Schuldenabtrags des Betriebs konstant. Für den Bau des Faulturms nimmt der Abwasserbetrieb zwei Millionen Euro neue Kredite auf. Der Vermögensplan umfasst Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 3,27 Millionen Euro, die gesamte Darlehensaufnahme beträgt 2,35 Millionen Euro.

 Außer dem Faulturm investiert der Abwasserbetrieb nach Angaben des Betriebsleiters Rainer Klenke 36000 Euro in einen neuen Schmutz- und Regenwasserkanal in der Fauststraße, 76000 Euro in die Friedrich-Bach-Straße, 100000 Euro in die Inliner-Sanierung von Schmutz- und Regenwasserkanälen, 25 Euro in neue Hausanschlüsse, 20000 Euro in die Technik der Pumpstationen und 10000 Euro in die Technik der Kläranlage.

 Nächstes Jahr müssen noch Restarbeiten an den neuen Kanälen in der Schlossgartenstraße durchgeführt werden. Die rechtzeitig zum Weihnachtszauber größtenteils beendet werden konnte, sodass Besucher und Shuttle-Busse freie Fahrt hatten.

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