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Die Feuertreppe ist fertig

Museum der Hilfsorganisationen Die Feuertreppe ist fertig

Das sind gute Nachrichten: Im Museum der Hilfsorganisationen an der Scheier Straße in Bückeburg kann die Ausstellung im Obergeschoss wieder eingerichtet werden. Die groben Bauarbeiten am Museum sind abgeschlossen. Die neue und nach Auflagen der Bauaufsicht angebrachte Feuertreppe ist montiert.

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Die neue und nach Auflagen der Bauaufsicht angebrachte Feuertreppe ist fertig montiert.

Quelle: pr

Bückeburg. Die Abnahme durch das Bauamt erfolgte kürzlich ohne Beanstandungen.

Hauseigentümer Heiner Wömpner hat – genau wie die Mannschaft des Museums – aufgeatmet, dass der Treppenbau mit Erfolg abgeschlossen wurde. „Einschließlich Planung hat das ganze etwa ein Jahr gedauert.“ Ohne Erfüllung dieser Auflage hätte das Museum keine Genehmigung erhalten, Gäste in das Obergeschoss zu führen. Eine Nutzung in anderer Form wäre für museale Zwecke auch nicht möglich gewesen.

Wömpner hat damit einen großen Beitrag dazu geleistet, dass dieses 2015 neu gegründete Museum weiter existieren kann. Aber das größte Stück Arbeit kommt noch und soll bis April abgeschlossen werden. Die SN werden zu gegebener Zeit berichten, wann offiziell wieder eröffnet wird.

Neue Heizung für Ausstellungsraum

Im Ausstellungsraum müssen noch die dringend erforderlichen Elektro-Arbeiten und die farbliche Renovierung erfolgen. Die Installationen und die alte Elektroheizung sind von 1967, technisch überholt und unwirtschaftlich. Die Umrüstung der Elektro-Anlage, um nun moderne und sparsamere Geräte einzubauen, läuft. Momentan ruhen die Arbeiten aber, weil die neue Heizung erst eingebaut werden kann, wenn die Elektro-Installation von einem Fachmann überprüft und angepasst worden ist. Mit dieser Aufgabe wurde die Familie Roth in Bückeburg betraut: Diese ist mit ihrem Feuerwehr-Oldtimer Vereinsmitglied. Um die Renovierungsarbeiten durchzuführen, muss die Möglichkeit gegeben sein, den Ausstellungsraum bei winterlichen Außentemperaturen zu heizen.

Mithilfe des THW Bückeburg, das in der Museumsarbeit aktiv mitwirkt, war es möglich, für den Ausstellungsraum eine erfreuliche Spende zu bekommen. Malermeister Matthias Vogt aus Obernkirchen ließ dem Museum in ausreichendem Maße Laminat zukommen, damit der Präsentationsraum mit einem neuen, pflegeleichten Fußboden versehen werden kann, der außerdem die Optik verbessert. Der Raum war noch mit seiner Erstausstattung aus Zeiten des Zivilschutzes im Jahr 1967 mit einem Bodenbelag versehen, der durch Baumaßnahme so gelitten hat, dass er zum größeren Teil abgängig ist. Wenn der neue Fußboden als letzter Arbeitsgang der Renovierung eingebracht ist, kann die Ausstellung der fünf Hilfsorganisationen neu aufgebaut werden.

Weitere interessante Exponate

Die Gestaltung wird sich noch einmal ändern, weil wegen des neuen Notausgangs etwas Stellplatz verloren ging. Inzwischen wurden dem Museum weitere interessante Exponate übergeben.

Zu den Fernsehaufnahmen des NDR 3 im vergangenen Dezember wurde die Beschriftung am Gebäude vervollständigt. Es soll besser verdeutlicht werden, welche Organisationen in diesem Gebäude zu Haus sind und wer an der Einrichtung des Museums beteiligt ist.

Es ist vorgesehen, die Ausstellung in Abständen umzugestalten, damit alle „Schätzchen“ nach und nach vorgestellt werden können. Der weitere Zugang an Material ermögliche eine interessante Darstellung als Querschnitt aus dem Leben der Hilfsorganisationen der Stadt, freuen sich die Betreiber.

Bisher ist ein Museum in dieser Zusammensetzung zumindest für Niedersachsen einzigartig. Es wird keine festen Öffnungszeiten geben. Besichtigungen können beim Vorstand des Trägervereins und zu gegebener Zeit bei der Touristinfo der Stadt gebucht werden.

Das Museum wird auf jeden Fall 2018 in die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Bückeburg eingebunden sein. r

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