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Die Hütchen fliegen

Bustraining am Adolfinum Die Hütchen fliegen

Zwei Absperr-Hütchen stehen im Gang des Busses, der vor dem Gymnasium Adolfinum in Bückeburg geparkt hat. Nichts hält sie, nur die Schwerkraft.

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Busfahrer Andreas Kunze erklärt den Kindern, wo die Gefahren lauern.

Quelle: pr.

Bückeburg. Von Volkmar Heuer-Strathmann

Busfahrer Andreas Kunze hat zuvor die wichtigsten Verhaltensregeln am und im Bus noch einmal zusammengefasst. Die Kinder der Klasse 5.4 haben alle Platz genommen. Das Bustraining kann weitergehen. Als es bei gut 40 Stundenkilometern zu einer angekündigten abrupten Bremsung kommt, werden die Hütchen bis nach vorne geschleudert. Nicht nur die Kinder sind mächtig beeindruckt von den Kräften, die da wirken.

Jedes Jahr werden am Gymnasium Adolfinum in Bückeburg in den ersten Wochen des Schuljahres für die Klassen des 5. Jahrgangs diese Schulungen durchgeführt. Den theoretischen Teil erledigt Swintha Buhrmester von der Polizei. Aber es ist mehr als nur Theorie, wenn die Kinder wie im Bus aufgereiht dasitzen. Sie schildern ihre Erfahrungen. Ein großes Thema ist das Gepäck.

Drastische Erklärungen

Busfahrer Kunze macht später drastisch klar, was passieren kann, wenn die gelben Linien an der Bushaltestelle nicht beachtet werden. Oft ragen einfahrende Busse über die Bordsteinkante hinaus, ihr Wendekreis ist anders als der von Autos. Wieder liegen Hütchen am Boden. Betretenes Schweigen. Gesine Vespermanns Schüler haben den Ernst der Angelegenheit verstanden. Wie lange die Wirkung anhält, werden die kommenden Jahre zeigen, in denen der Bus benutzt wird. Oft sollen es vor oder nach der Schule eher die älteren Schüler sein, die Probleme bereiten, trotz der Schulung im 5. Schuljahr.

Drängeln, Rempeln, Quetschen – das mag niemand erleben und erleiden. Auf der Klageliste der Klasse 5.3 stand das Drängeln an der Haltestelle und beim Einsteigen ganz vorne. Die Enge im Bus sei ebenfalls manchmal unangenehm.

Einzelne Kinder aus der Klasse von Hans Fabian und Ines Wittig-Steuber fühlen sich „manchmal genervt von Leuten, die laut Musik hören im Bus“. Die Frage, wie groß eine Tasche oder ein Rucksack höchstens sein sollte, ist – laut Buhrmester – heikel. Rücksicht ist wichtig beim Gang durch die Reihen. „Wer sehr spät zusteigt, kann vermutlich nicht mit einem Platz rechnen“, ergänzt die Schulkontaktbeamtin. „Reservieren geht gar nicht“, sagt ein Junge am Rande der Reihe. r

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