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Die Sonne bringt den Besucherstrom

Bückeburger Tierheim Die Sonne bringt den Besucherstrom

Welche himmlische (oder irdische) Stelle auch immer für das Wetter verantwortlich sein mag, sie muss einen richtig dicken Draht nach Bückeburg haben.

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Ohne Scheu: Besucherin Sabine Kienast mit Kater Donnie.

Quelle: jp

BÜCKEBURG. Und vor allem zu dort tätigen Freiluftveranstaltern. Konnte sich schon das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum an beiden Veranstaltungswochenenden über trockene Tage freuen, so wurde jetzt dem Tierschutzverein Bückeburg-Rinteln und Umgebung das gleiche erfreuliche Schicksal zuteil. Statt der vorhergesagten Gewitter und Regenschauer konnte sich der Verein bei seinem Sommerfest nach einem zunächst grauen Vormittag über blauen Himmel und Sonne satt freuen – und dementsprechend auch über einen mindestens ebenso starken Besucherzulauf wie in den vergangenen Jahren.

Der Vereinsvorsitzenden Monika Hachmeister war sichtlich anzumerken, dass ihr angesichts des unerwarteten Wetterumschwunges ein Stein vom Herzen gefallen ist. „Besser hätte es wirklich nicht laufen können“, freute sie sich, „wir sind einfach überglücklich, die ganze Vorbereitung nicht umsonst gemacht zu haben.“ Dabei zeigte sich der diesjährige Termin auch noch aus einem zweiten Grund als sehr gut gewählt: Das Sommerfest kollidierte diesmal mit keiner anderen publikumsträchtigen Sommerveranstaltung in oder um Bückeburg wie etwa der Landpartie, dem Spectaculum, „Bückeburg kocht über“ oder der „Ährensache“.

Besucher auf Parkplatzsuche

Zahlreiche alte und neue Weggefährten gaben sich daher unter der ab den Mittagsstunden vom Himmel strahlenden Sonne auf dem Tierheimgelände am Hasengarten ein Stelldichein. So groß war der Andrang, dass einmal sogar die Bückeburger Ordnungshüter über Lautsprecher eine Mahnung an die Besucher übermitteln ließen, doch bitte nicht die Straßenränder des Hasengartens zuzuparken, sondern den ausgewiesenen Großparkplatz auf dem Übungsplatzgelände zu nutzen.

Nicht nur viele an einem neuen vierbeinigen Hausgenossen interessierte Menschen waren unter den Gästen, sondern mindestens ebenso viele, bei denen durch Vermittlung des Tierschutzvereins ein Hund oder eine Katze bereits ein glückliches neues Zuhause gefunden hat. Viele rührende Szenen waren da zu erleben, wie beispielsweise beim Wiedersehen der Wurfgeschwister Arya und Akisha: Die beiden Hunde kamen Ende März im Tierheim zur Welt und wurden anschließend in unterschiedliche Familien vermittelt.

Mächtig ins Zeug gelegt hatten sich Organisatoren und Helfer des Sommerfestes, um den Besuchern nicht nur die Unterbringung der vierbeinigen Bewohner sowie die Betreuungs- und Vermittlungsarbeit des Trägervereins darzustellen, sondern auch kulinarisch etwas zu bieten. Außer einem reichhaltigen Kuchenbüfett warteten frisch gebackene Waffeln, Bratwurst und Pommes sowie diverse Salate auf die r Besucher.

Spenden werden immer benötigt

Musikalisch unterhielten die „Schallbonbons“ mit mehrstimmigem A-cappella-Gesang. Das Trio aus Kai Braunschweig, Katrin Holthusen und Anette Honebein entstand 2003 aus ehemaligen und aktiven Schülern des städtischen Gymnasiums Porta Westfalica und wird seit 2008 musikalisch von der Bückeburger Schauspielerin und Sängerin Jessica Blume geleitet. Zum Programm des Tages zählten außerdem ein Flohmarkt, Vorführungen der Hundeschule „Hundumzufrieden“ sowie die Vorstellung einiger glücklich vermittelter ehemaliger Tierheimhunde.

Seit Jahren zählt das Sommerfest des Tierschutzvereins zu den wichtigsten Veranstaltungen im Jahr, sowohl für die Öffentlichkeitsarbeit als auch, um Spenden einzunehmen. Der gesamte Erlös kommt ohne Abzüge den im Tierheim untergebrachten Vierbeinern zugute. Dies galt auch und gerade in diesem Jahr vor dem Hintergrund der bevorstehenden Verschmelzung des Vereins mit der Deutschen Tierschutzliga Stiftung. Derzeit werden von den Anwälten beider Seiten die Verträge für die Verschmelzung ausgearbeitet (wir berichteten). „Niemand soll denken, wir seien danach aller Sorgen ledig und überhaupt nicht mehr auf Spenden angewiesen“, betonte Hachmeister. Alle Tierheime, auch die unter dem schützenden Dach einer Stiftung, seien auf Spenden angewiesen. Für eine Organisation wie die Deutsche Tierschutzliga Stiftung gelte dies erst recht. jp

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