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Die ersten 77 kommen nächste Woche

Flüchtlinge Die ersten 77 kommen nächste Woche

 Die Herderschule wird mit Flüchtlingen belegt. Die ersten 77 Flüchtlinge sollen nach Auskunft des Ersten Kreisrats Klaus Heimann im Verlauf der kommenden Woche in Bückeburg eintreffen.

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Bückeburg (rc). Voraussichtlich am Donnerstag, so die Auskunft Heimanns.

 Ursprünglich sollte die Schule nicht mehr vor Weihnachten belegt werden, da bisher genügend Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung standen.

 Diesen Plänen hat das Land Niedersachsen einen Strich durch die Rechnung gemacht – und die unverändert steigende Zahl der Flüchtlinge, die Deutschland erreichen. Aufgrund der neuen Zuweisungszahlen ist auch die Aufnahmequote für Landkreis Schaumburg erhöht worden. Demnach muss der Landkreis zusätzlich 1128 Flüchtlinge aufnehmen. Inklusive der bereits zu erfüllenden Quote müssen bis März 2016 insgesamt 2000 Menschen in Schaumburg untergebracht werden. Und das sei eben nur mit der Herderschule zu schaffen.

 Wie Heimann sagte, wird zunächst der Mitteltrakt der Schule mit den Flüchtlingen belegt: vorerst mit 77 Menschen, eventuell auch mehr. Der rechte Trakt wird derzeit noch umgebaut. Die Arbeiten dort sollen kurz vor Weihnachten beendet werden. Der linke Trakt ist vermietet.

 Heimann geht davon aus, dass im Januar weitere Flüchtlinge in der Herderschule untergebracht werden müssen. Es sei nämlich absehbar, dass es eng wird mit der Anmietung von Wohnungen, auch wenn die Kommunen „fleißig dabei sind, anzumieten.“

 Das Deutsche Rote Kreuz soll die Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge in der Herderschule übernehmen. Die Arbeiterwohlfahrt wird Sozialarbeiter zur Verfügung stellen, die sich um die Flüchtlinge kümmern. Seitens des Landkreises wird zudem ein Hausmeister eingestellt.

 Nach dem Konzept, das in einer öffentlich Informationsveranstaltung Anfang November vorgestellt worden ist, werden die künftigen Bewohner der Herderschule im Rahmen der Quotenregelung in Bückeburg wohnen und betreut werden. Die Einrichtung ist also keine Notunterkunft für die ersten Tage. Mittelfristig können bis zu 200 weitere Flüchtlinge in der ehemaligen Realschule untergebracht werden.

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