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Die frohe Botschaft

Auf dem ökumenischen Krippenweg Die frohe Botschaft

Als besinnliche Einstimmung auf den bevorstehenden Heiligen Abend haben sich auch in diesem Jahr wieder rund zwei Dutzend gläubige Christen aufgemacht, den „Ökumenischen Krippenweg“ zu beschreiten.

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Als Symbol für das „Licht der Hoffnung“ tragen Gläubige Kerzen durch die Bückeburger Innenstadt.

Quelle: wk

Bückeburg. Ausgangspunkt war die Bückeburger Schlosskapelle, in der Thomas Krage, Pastor der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, eine kurze Andacht hielt. Dabei erinnerte er daran, dass man mit der in Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien ins Leben gerufenen Aktion ein Zeichen setzen wolle, um auf das Verbindende im Glauben hinzuweisen.

 Nach dem gemeinsam gesungenen geistlichen Lied „Macht hoch die Tür“ nahmen die Teilnehmer ein Krippenfiguren-Ensemble und brennende Kerzen am Altar auf, die sie dann in einer stillen Prozession durch die Stadt trugen. „So wie sich damals Maria und Josef auf den Weg nach Betlehem gemacht haben“ (Krage), steuerten die Gemeindemitglieder als erstes Zwischenziel die Stadtkirche an.

 Dort animierte der Oberprediger Wieland Kastning die Gläubigen, sich in der Phantasie vorzustellen, wie sich die Hirten, denen – der Bibel nach – von einem Engel die frohe Botschaft von der Geburt Jesu Christi verkündet worden war, vom Morgenstern geleitet aufgemacht hatten, das in der Krippe liegende Kind zu sehen. Zudem sangen die Prozessionsgänger das Lied „Die Nacht ist vorgedrungen“.

 „Wenn man so unterwegs ist, dann verliert man einen Großteil der Sorgen und ist viel freier“, kommentierte Johannes Kersting, Vorstandsmitglied des Pfarrgemeinderats, den „Ökumenischen Kirchenweg“. Bei seiner Ansprache in der St.-Marien-Kirche erinnerte er überdies an die Heiligen Drei Könige, die seinerzeit ebenfalls nach Bethlehem gegangen seien, um dem neu geborenen Sohn Gottes wertvolle Geschenke zu machen. Dazu hörten die Gemeindemitglieder einen Abschnitt aus der „Weissagung des Propheten Jesaja“ und intonierten das Kirchenlied „Stern über Bethlehem“.

 Die letzte Station war schließlich die zur Stadtkirchengemeinde gehörende Jetenburger Kirche, wo die Kerzen und alle Krippenfiguren am Altar aufgestellt wurden – mit Ausnahme der kleinen „Jesus“-Figur, die dort erst am 24. Dezember platziert werde, so Ingo Röder, pensionierte Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

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