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Die zweite Runde ist eingeläutet

Bau- und Umweltausschuss Die zweite Runde ist eingeläutet

Die zweite Runde ist eingeläutet in der Aufstellung des Bebauungsplans (B-Plan) „Regioport Weser I“. 800 Seiten umfasst das Werk inklusive des Umweltberichtes.

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Quelle: pr.

Bückeburg. Diese mussten im Bau- und Umweltausschuss der Stadt Bückeburg nicht mehr Seite für Seite abgehandelt werden, da ein Großteil der Anregungen der Stadt bereits in dem zweiten Entwurf enthalten ist. „Ein Teil der wesentlichen Interessenlagen der Stadt ist bereits enthalten“, stellte der Ausschussvorsitzende Bernd Insinger (SPD) fest, als im Ausschuss einstimmig die Stellungnahme der Stadt verabschiedet und zur weiteren Beratung an den Verwaltungsausschuss verwiesen wurde.

Ausgeklammert wurden die „Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft“. Denn dieser Teil war erst Anfang der Woche der Stadt zugegangen. Zu kurzfristig, als dass Verwaltung und Politik diesen Teil der Stellungnahme ausführlich hätten bearbeiten können. Das soll nun so schnell wie möglich erfolgen. Denn bis zum 7. April muss die Stadt ihre Stellungnahme abgegeben haben. „Wir sollten eine Fristverlängerung beantragen“, schlug der Ratsherr Wolfhard Müller (SPD) vor – was vom Ausschuss abgelehnt wurde. Es sei zu schaffen, hieß es.

Als erledigt listete Insinger die Gebäudehöhen (nur noch zehn bis 15 Meter), die Höhe der Lichtmasten (nur noch zehn Meter), die Lärmimmissionen, die anhand eines Flächenschallleistungspegels berechnet werden, die Eingrünung sowie das Verbot der Herstellung und Verarbeitung von Stoffen der Störfallverordnung der Störfallklasse I auf.

Nicht eingegangen worden sei dagegen auf das Monitoring während der Bauphase, also auf die kontinuierliche Lärmmessung und Unterrichtung der Stadt, wann was wann während der Bauphase an Baustellenverkehr und Ähnlichem zu erwarten sei. Die Lärmschutzwand, die im Bereich Dankersen an der B482 gebaut wird, soll aus absorbierenden Materialen gebaut werden, damit der Schall nicht nach Berenbusch oder Cammer reflektiert.

Auch eine Lärmschutzwand an der B482 im Bereich Cammer wird erneut in die Stellungnahme aufgenommen. Auch wenn Insinger dem Cammeruner Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner wenig Hoffnung machte, dass diesem erneut vorgetragenen Punkt gefolgt wird. Die Grenzwerte würden auch nach der Inbetriebnahme des Hafens nicht überschritten.

Als Leuchtmittel sollen Natron-Dampf-Leuchten ausgeschlossen werden, um Tiere, Vögel und Insekten nicht anzulocken. Außerdem kritisierte Müller, dass Kompensationsmaßnahmen für die Aue und einer Flutmulde doppelt angerechnet worden seien und hier noch Nachbesserungsbedarf bestehe. Diese beiden Punkte sollen vom Bauamt bis kommenden Montag geklärt werden, wenn der Verwaltungsausschuss über die Stellungnahme der Stadt berät.

Auf Nachfrage des Ratsherrn Friedel Pörtner (CDU) sagte Insinger, dass es Absprachen mit dem Landkreis Schaumburg um die Stellungnahmen beider Kommunen gebe. Beide wollten möglichst „mit einer Stimme“ im Planungsverband vorgehen, wobei sich der Landkreis an Bückeburger Anregungen orientiere.  rc

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