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Bückeburg Stadt Diese Freundschaft geht über das Musikalische hinaus
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Diese Freundschaft geht über das Musikalische hinaus
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20:02 04.06.2012
Mehrmals singen Schütte-Chor und Eimsheimer Doppelquartett gemeinsam – und überzeugen. Quelle: mig
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Bückeburg (mig)

Bei Konzerten des Schütte-Chors ist die Resonanz regelmäßig groß. Nicht anders war das auch am Sonnabend, als das heimische Ensemble mit dem befreundeten Eimsheimer Doppelquartett in der Jetenburger Kirche auftrat. Schon etliche Minuten vor Beginn war der letzte Platz vergeben – ein Besucher nahm sogar auf dem Boden Platz. Schnell wurde aber deutlich, dass sich dieser Einsatz lohnen würde. Beide Chöre zeigten sich an diesem Abend von ihrer allerbesten Seite und gut aufeinander abgestimmt. „Sitzfleisch“ war bei diesem Konzert der Extraklasse jedenfalls nicht vonnöten.

 Lust auf mehr machte schon der Auftakt mit dem verheißungsvollen „Geh aus mein Herz“ von Paul Gerhardt. Anschließend folgte eine kurze Begrüßung durch Jürgen Schütte, der den Chor seit vielen Jahren leitet. Schütte dankte dem Eimsheimer Doppelquartett für die Freundschaft und bezeichnete das gemeinsame Konzert in der Jetenburger Kirche als den Höhepunkt des Besuches.

 Sein Pendant bei den Rheinhessen, Franz-Josef Schefer, nahm den ihm zugespielten Ball gerne auf und betonte: „Unsere Freundschaft ist tief und geht weit über das Musikalische hinaus.“ Welche Früchte diese Freundschaft hervorgebracht hat, zeigte sich im Programmteil des Konzertes. Vor allem bei den gemeinsam gesungenen Liedern (etwa dem Peter-Maffay-Song „Ich wollte nie erwachsen sein“ oder dem Schlusslied „Wie lieblich ist der Maien“) zeigte sich ein tiefes Verständnis für die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede beider Chor-Formen.

 Ebenfalls ein absoluter Hochgenuss waren die jeweiligen Einzel-Vorträge der Chöre. Als Beispiel soll hier das volksliedähnliche „Summerlang“ dienen, das der Schütte-Chor von seiner Chorreise aus Kärnten mitgebracht hatte. Mindestens ebenso schön: das fröhlich-schwingende „Now is the month of Maying“ und der inbrünstigen „Sommarpsalm“, dessen Dynamik die Sänger bis in die feinsten Verästelungen nachspürten. Genauso homogen und doch anders klangen die acht Männer des Eimsheimer Doppelquartetts, die sich an diesem Abend bestens aufgelegt präsentierten. Vom triumphierenden „Das ist der Tag des Herrn“ bis zum schwierigen „Wieder geht ein Tag zur Ruh“ beeindruckten die Rheinhessen vor allem mit einer harmonischen Gleich-Schwingung. Kurzum: ein hochspannendes Konzert mit bestens präparierten Chören. Falsche Töne waren nur von einem bimmelnden Handy (Klingelton: „Für Elise“) zu vernehmen.

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